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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die Frage nach der Gerechtigkeit ist eine der schwierigsten und gleichzeitig notwendigsten Fragen uberhaupt. Darum muss sie immer wieder neu gestellt und die bereits vorhandenen und erarbeiteten Antworten auf diese Frage mussen immer aufs Neue untersucht, kritisch hinterfragt, rekonstruiert bzw. aktualisiert werden. Dass das Gluck und Ungluck der Menschen, welche nach Aristoteles ihrem Wesen gemass in Gemeinschaften und vielgestaltigen Kooperationsbeziehungen leben, in einer engen Beziehung zur Frage der Gerechtigkeit steht, leuchtet jedem reflektierten Mitglied einer Gesellschaft unmittelbar ein. Dagegen mag die Idee, das Gluck des Menschen (Eudaimonia) mit einem noch nicht naher bestimmten Kampf um Anerkennung in Verbindung zu bringen, vielleicht zunachst ungewoehnlich erscheinen. Wenn man sich aber das Gluck nicht als Glucksmoment, sondern als Lebensgluck oder als gelingendes und selbstbestimmtes Leben vorstellt, wird sowohl die enge Verbindung zur Problematik der Gerechtigkeit im Allgemeinen klarer, als auch die Tatsache, dass die Gerechtigkeit, wenn sie Wirklichkeit haben soll, irgendwie abhangig ist von der Anerkennung und Wahrung der Rechte eben jedes einzelnen Menschen. Wie aber kommt der einzelne Mensch zu seinem Recht bzw. zur Anerkennung seiner selbst als ein vernunftiges und freies Wesen, welche indirekt die Voraussetzung fur sein gelingendes Leben im Sinne der Eudaimonia ist? Sicherlich nicht so, dass ein Philosoph - sei er noch so einsichtig, weise und gebildet - sagen und wirksam fixieren koennte, wie dessen Rechte verfasst sein mussten und was die Gerechtigkeit im Allgemeinen sei. Auf diese spannende und komplizierte Frage will diese Arbeit eine Antwort geben.
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Die Frage nach der Gerechtigkeit ist eine der schwierigsten und gleichzeitig notwendigsten Fragen uberhaupt. Darum muss sie immer wieder neu gestellt und die bereits vorhandenen und erarbeiteten Antworten auf diese Frage mussen immer aufs Neue untersucht, kritisch hinterfragt, rekonstruiert bzw. aktualisiert werden. Dass das Gluck und Ungluck der Menschen, welche nach Aristoteles ihrem Wesen gemass in Gemeinschaften und vielgestaltigen Kooperationsbeziehungen leben, in einer engen Beziehung zur Frage der Gerechtigkeit steht, leuchtet jedem reflektierten Mitglied einer Gesellschaft unmittelbar ein. Dagegen mag die Idee, das Gluck des Menschen (Eudaimonia) mit einem noch nicht naher bestimmten Kampf um Anerkennung in Verbindung zu bringen, vielleicht zunachst ungewoehnlich erscheinen. Wenn man sich aber das Gluck nicht als Glucksmoment, sondern als Lebensgluck oder als gelingendes und selbstbestimmtes Leben vorstellt, wird sowohl die enge Verbindung zur Problematik der Gerechtigkeit im Allgemeinen klarer, als auch die Tatsache, dass die Gerechtigkeit, wenn sie Wirklichkeit haben soll, irgendwie abhangig ist von der Anerkennung und Wahrung der Rechte eben jedes einzelnen Menschen. Wie aber kommt der einzelne Mensch zu seinem Recht bzw. zur Anerkennung seiner selbst als ein vernunftiges und freies Wesen, welche indirekt die Voraussetzung fur sein gelingendes Leben im Sinne der Eudaimonia ist? Sicherlich nicht so, dass ein Philosoph - sei er noch so einsichtig, weise und gebildet - sagen und wirksam fixieren koennte, wie dessen Rechte verfasst sein mussten und was die Gerechtigkeit im Allgemeinen sei. Auf diese spannende und komplizierte Frage will diese Arbeit eine Antwort geben.