Betreuen statt Einsperren: Die Neuen Ambulanten Massnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz, Michel Stade (9783956840661) — Readings Books
Betreuen statt Einsperren: Die Neuen Ambulanten Massnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz
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Betreuen statt Einsperren: Die Neuen Ambulanten Massnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz

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Ambulante sozialpadagogische Angebote fur junge Straffallige sind 1990 als sogenannte Neue Ambulante Massnahmen (NAM) in das Jugendgerichtsgesetz aufgenommen worden. Sie sind das Resultat, gemeinsam von Politik, Wissenschaft und Praxis getragener Bemuhungen, effizienter auf Jugendkriminalitat zu reagieren. Im Vordergrund stand dabei die Suche nach Alternativen zu den uberwiegend repressiven traditionellen jugendgerichtlichen Sanktionen. Durch die NAM sollten deshalb einerseits die Moeglichkeiten fur mehr informelle Erledigungen (Diversion) geschaffen werden und andererseits, im formellen Bereich, Alternativen zu den stationaren Sanktionen gefunden werden. Auf diese Weise sollten auch dem wiederholt straffallig gewordenen jungen Menschen noch Perspektiven und Chancen gegeben werden, anstatt ihm diese endgultig zu verbauen. Im Gegensatz zu den freizeitentziehenden Sanktionen sollen die ambulanten sozialpadagogischen Massnahmen somit die konkreten Lebenssituationen der straffallig gewordenen jungen Menschen fokussieren und bedarfsgerecht Unterstutzungsleistungen anbieten. Auf der Grundlage individueller Diagnose sollen sozialpadagogische Foerderangebote bereitgestellt werden. Demzufolge orientiert sich die Arbeit der NAM an dem Leitsatz Betreuen statt Einsperren .

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Format
Paperback
Publisher
Bachelor + Master Publishing
Date
14 November 2013
Pages
70
ISBN
9783956840661

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Ambulante sozialpadagogische Angebote fur junge Straffallige sind 1990 als sogenannte Neue Ambulante Massnahmen (NAM) in das Jugendgerichtsgesetz aufgenommen worden. Sie sind das Resultat, gemeinsam von Politik, Wissenschaft und Praxis getragener Bemuhungen, effizienter auf Jugendkriminalitat zu reagieren. Im Vordergrund stand dabei die Suche nach Alternativen zu den uberwiegend repressiven traditionellen jugendgerichtlichen Sanktionen. Durch die NAM sollten deshalb einerseits die Moeglichkeiten fur mehr informelle Erledigungen (Diversion) geschaffen werden und andererseits, im formellen Bereich, Alternativen zu den stationaren Sanktionen gefunden werden. Auf diese Weise sollten auch dem wiederholt straffallig gewordenen jungen Menschen noch Perspektiven und Chancen gegeben werden, anstatt ihm diese endgultig zu verbauen. Im Gegensatz zu den freizeitentziehenden Sanktionen sollen die ambulanten sozialpadagogischen Massnahmen somit die konkreten Lebenssituationen der straffallig gewordenen jungen Menschen fokussieren und bedarfsgerecht Unterstutzungsleistungen anbieten. Auf der Grundlage individueller Diagnose sollen sozialpadagogische Foerderangebote bereitgestellt werden. Demzufolge orientiert sich die Arbeit der NAM an dem Leitsatz Betreuen statt Einsperren .

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Bachelor + Master Publishing
Date
14 November 2013
Pages
70
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9783956840661