Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…

Seit Perestrojka und Glasnost ist in Russland eine oeffentliche Auseinandersetzung mit der Geschichte moeglich. Der Staat verlor in den letzten zwanzig Jahren schrittweise sein Deutungsmonopol uber Vergangenheitsfragen und wurde zu einem unter mehreren geschichtspolitischen Akteuren in einer stellenweise sehr heterogenen Erinnerungslandschaft. Einschlagige Diskussionen haben seitdem so manches historische Dogma erschuttert die kollektive Erinnerung, die bis dahin vom Kanon der sowjetischen Historiographie und Gedenkkultur dominiert gewesen war, hat ihre einstige Uniformitat verloren und ist pluralistisch geworden. Der vorliegende Sammelband unternimmt erstmals den Versuch, ausgewahlte Aspekte von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland in vergleichender Perspektive zu analysieren. Das Rahmenthema wird dabei unter interdisziplinaren Aspekten und mit verschiedenen Zugangen diskutiert, um sich der gesellschaftlichen Funktion von Geschichte im heutigen Russland moeglichst umfassend zu nahern.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Stock availability can be subject to change without notice. We recommend calling the shop or contacting our online team to check availability of low stock items. Please see our Shopping Online page for more details.
Seit Perestrojka und Glasnost ist in Russland eine oeffentliche Auseinandersetzung mit der Geschichte moeglich. Der Staat verlor in den letzten zwanzig Jahren schrittweise sein Deutungsmonopol uber Vergangenheitsfragen und wurde zu einem unter mehreren geschichtspolitischen Akteuren in einer stellenweise sehr heterogenen Erinnerungslandschaft. Einschlagige Diskussionen haben seitdem so manches historische Dogma erschuttert die kollektive Erinnerung, die bis dahin vom Kanon der sowjetischen Historiographie und Gedenkkultur dominiert gewesen war, hat ihre einstige Uniformitat verloren und ist pluralistisch geworden. Der vorliegende Sammelband unternimmt erstmals den Versuch, ausgewahlte Aspekte von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur im neuen Russland in vergleichender Perspektive zu analysieren. Das Rahmenthema wird dabei unter interdisziplinaren Aspekten und mit verschiedenen Zugangen diskutiert, um sich der gesellschaftlichen Funktion von Geschichte im heutigen Russland moeglichst umfassend zu nahern.