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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) zahlt zu den altesten Organisationen des islamischen Feldes der Bundesrepublik. In den Jahren ihrer Blutezeit hat sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieses Feldes geleistet und bedeutende Fortschritte fur die sunnitischen Muslime in der Bundesrepublik erzielt. Mit innovativen Projekten und viel Idealismus schuf sie eine Infrastruktur fur die Glaubenspraxis und baute zu diesem Zweck ein deutschlandweites Netzwerk von angegliederten Islamischen Zentren auf. Ziel der Studie soll es nun sein, nachzuvollziehen, welche internen und externen Einflussfaktoren im islamischen Feld der 1990er Jahre den Bedeutungsverlust der IGD ausgeloest haben. Gemass Bourdieus Kulturtheorie und dessen Feldkonzept, vermochte die IGD im Machtkampf um Rang und Einfluss ihre ehemals dominante Position nicht zu behaupten. Durch die immer zahlreicher werdenden islamischen Organisationen in Deutschland war der Konkurrenzdruck immens gewachsen. Die notwendige Anpassung an den Wandel des Umfeldes hat jedoch nicht stattgefunden oder konnte nicht stattfinden, weshalb die Organisation Legitimitatseinbussen verzeichnet hat. Die kritische Haltung von Politik und medialer OEffentlichkeit und die jahrliche Erwahnung der islamistischen IGD in den Verfassungsschutzberichten verhindert zusatzlich die Erfullung der eigenen Ziele und Projekte. Seit den 1990er Jahren hat die IGD ihre Machtposition im islamischen Feld verloren und fuhrt nun ein Schattendasein. Ihre ehemalige Position wird heute von anderen Organisationen besetzt. Zur Auswertung wurde neben der Sekundarliteratur auch auf eigene Interviews zuruckgegriffen, welche unter anderem mit einem hochrangigen Mitglied der Organisation, Wissenschaftlern und Experten gefuhrt wurden. Zusatzlich wurden eigene Publikationen der IGD hinzugezogen, wie etwa die Zeitschrift ‘al-Islam’ und Veroeffentlichung der Islamischen Zentrum Munchens e.V..
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Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) zahlt zu den altesten Organisationen des islamischen Feldes der Bundesrepublik. In den Jahren ihrer Blutezeit hat sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieses Feldes geleistet und bedeutende Fortschritte fur die sunnitischen Muslime in der Bundesrepublik erzielt. Mit innovativen Projekten und viel Idealismus schuf sie eine Infrastruktur fur die Glaubenspraxis und baute zu diesem Zweck ein deutschlandweites Netzwerk von angegliederten Islamischen Zentren auf. Ziel der Studie soll es nun sein, nachzuvollziehen, welche internen und externen Einflussfaktoren im islamischen Feld der 1990er Jahre den Bedeutungsverlust der IGD ausgeloest haben. Gemass Bourdieus Kulturtheorie und dessen Feldkonzept, vermochte die IGD im Machtkampf um Rang und Einfluss ihre ehemals dominante Position nicht zu behaupten. Durch die immer zahlreicher werdenden islamischen Organisationen in Deutschland war der Konkurrenzdruck immens gewachsen. Die notwendige Anpassung an den Wandel des Umfeldes hat jedoch nicht stattgefunden oder konnte nicht stattfinden, weshalb die Organisation Legitimitatseinbussen verzeichnet hat. Die kritische Haltung von Politik und medialer OEffentlichkeit und die jahrliche Erwahnung der islamistischen IGD in den Verfassungsschutzberichten verhindert zusatzlich die Erfullung der eigenen Ziele und Projekte. Seit den 1990er Jahren hat die IGD ihre Machtposition im islamischen Feld verloren und fuhrt nun ein Schattendasein. Ihre ehemalige Position wird heute von anderen Organisationen besetzt. Zur Auswertung wurde neben der Sekundarliteratur auch auf eigene Interviews zuruckgegriffen, welche unter anderem mit einem hochrangigen Mitglied der Organisation, Wissenschaftlern und Experten gefuhrt wurden. Zusatzlich wurden eigene Publikationen der IGD hinzugezogen, wie etwa die Zeitschrift ‘al-Islam’ und Veroeffentlichung der Islamischen Zentrum Munchens e.V..