Genderkompetenz als Schlusselqualifikation in der Erzieherinnenausbildung: Ein Vertiefungskurs im ersten Ausbildungsjahr, Silke Hubrig (9783838699103) — Readings Books
Genderkompetenz als Schlusselqualifikation in der Erzieherinnenausbildung: Ein Vertiefungskurs im ersten Ausbildungsjahr
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Genderkompetenz als Schlusselqualifikation in der Erzieherinnenausbildung: Ein Vertiefungskurs im ersten Ausbildungsjahr

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Inhaltsangabe: Einleitung: Das Thema Geschlecht wird in der Ausbildung zur Erzieherin in der Regel nicht ausreichend behandelt. Laut Lehrplan ist es lediglich als eine in sich abgeschlossene Unterrichtseinheit im zweiten Ausbildungsjahr vorgesehen. In diesem Zusammenhang fiel mir auch auf, dass Geschlechtsspezifik selten in die Kindergartenpadagogik eingebettet ist, sondern meistens auf Kinder im Schulalter bezogen wird. Die Vorschulpadagogik ist anscheinend geschlechtsneutral’ orientiert. Padagogik-Lehrerinnen, Erzieherinnen und auch die Schuler sind sogar oftmals um eine geschlechtsneutrale Padagogik bemuht. In der Literatur wird dieses insbesondere auf den Mangel an Kenntnissen uber die kindliche Geschlechtersozialisation zuruckgefuhrt, sowie auf eine ideologisches Denkweise, in der Gleichbehandlung mit Gleichberechtigung gleichgesetzt wird. Rohrmann und Thoma bestatigen diese Annahme: Die Vorschulpadagogik ist nach wie vor am Kind orientiert, und in der Ausbildung werden geschlechtsbezogene Fragen kaum behandelt. Auch neuere Konzepte berucksichtigen sie kaum. Blank-Mathieu kommt zu dem Ergebnis: Erzieherinnen von heute sind selten in der Lage, die von ihnen ausgehende Ungleichbehandlung wahrzunehmen, die von ihnen eingesetzten Methoden zu reflektieren und Strukturen zu schaffen, die neue Erfahrungen fur Kinder zulassen und sie nicht geschlechtsspezifisch zu verstarken. Untersuchungen belegen, dass Erzieherinnen traditionell gesellschaftlich erwunschte Geschlechterrollen im Kindergarten (unbewusst) weiter vermitteln. So beschreibt beispielsweise Rabe-Kleberg: Der Kindergarten als Institution ist trotz einiger mannlicher Akteure seit Beginn eine weitgehend homogene weibliche Arena, ein Milieu, in dem traditionelle Muster der gesellschaftlichen Konstruktion von Weiblichkeit in Strukturen, Regeln und professionellem Habitus wirksam sind und durch das tagliche Handeln aller beteiligten Akteurinnen immer wieder neu reproduziert wird. Geschlecht hat im padagogis

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Format
Paperback
Publisher
Diplom.de
Date
16 October 2006
Pages
202
ISBN
9783838699103

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Inhaltsangabe: Einleitung: Das Thema Geschlecht wird in der Ausbildung zur Erzieherin in der Regel nicht ausreichend behandelt. Laut Lehrplan ist es lediglich als eine in sich abgeschlossene Unterrichtseinheit im zweiten Ausbildungsjahr vorgesehen. In diesem Zusammenhang fiel mir auch auf, dass Geschlechtsspezifik selten in die Kindergartenpadagogik eingebettet ist, sondern meistens auf Kinder im Schulalter bezogen wird. Die Vorschulpadagogik ist anscheinend geschlechtsneutral’ orientiert. Padagogik-Lehrerinnen, Erzieherinnen und auch die Schuler sind sogar oftmals um eine geschlechtsneutrale Padagogik bemuht. In der Literatur wird dieses insbesondere auf den Mangel an Kenntnissen uber die kindliche Geschlechtersozialisation zuruckgefuhrt, sowie auf eine ideologisches Denkweise, in der Gleichbehandlung mit Gleichberechtigung gleichgesetzt wird. Rohrmann und Thoma bestatigen diese Annahme: Die Vorschulpadagogik ist nach wie vor am Kind orientiert, und in der Ausbildung werden geschlechtsbezogene Fragen kaum behandelt. Auch neuere Konzepte berucksichtigen sie kaum. Blank-Mathieu kommt zu dem Ergebnis: Erzieherinnen von heute sind selten in der Lage, die von ihnen ausgehende Ungleichbehandlung wahrzunehmen, die von ihnen eingesetzten Methoden zu reflektieren und Strukturen zu schaffen, die neue Erfahrungen fur Kinder zulassen und sie nicht geschlechtsspezifisch zu verstarken. Untersuchungen belegen, dass Erzieherinnen traditionell gesellschaftlich erwunschte Geschlechterrollen im Kindergarten (unbewusst) weiter vermitteln. So beschreibt beispielsweise Rabe-Kleberg: Der Kindergarten als Institution ist trotz einiger mannlicher Akteure seit Beginn eine weitgehend homogene weibliche Arena, ein Milieu, in dem traditionelle Muster der gesellschaftlichen Konstruktion von Weiblichkeit in Strukturen, Regeln und professionellem Habitus wirksam sind und durch das tagliche Handeln aller beteiligten Akteurinnen immer wieder neu reproduziert wird. Geschlecht hat im padagogis

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16 October 2006
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9783838699103