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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Inhaltsangabe: Einleitung: Zum Stichtag 1. Juli 1990 ubernahm die DDR durch die Wirtschafts-, Wahrungs- und Sozialunion das politisch-oekonomische System der BRD. Binnen drei Monaten war die DDR - nach fast 41 Jahren Sozialismus - in einen Staat mit einer sehr liberal organisierten sozialen Marktwirtschaft aufgegangen. Damit vollzieht sich ein spontaner Systemwechsel, der einen bis heute anhaltenden Transformationsprozess in Gang setzt, dessen Auswirkungen einen Strukturwandel auf allen gesellschaftlichen Ebenen ausloest. Die raumliche Ordnung der Wirtschaft reorganisiert sich. In differenzierter raum-zeitlicher Auspragung sind soziale, rechtliche, politische, oekonomische und oekologische Veranderungen als Anpassungsprozesse zu beobachten. Ziel der Arbeit ist es, den wirtschaftsgeographischen Transformationsprozess in den neuen Bundeslandern am Beispiel der Zeisswerke Jena darzustellen. Die vorliegende Untersuchung ist eine empirische, problemorientierte Regionalstudie. In Jena befand sich das groesste Technologie-Kombinat der DDR, welches das Erbe des 1846 in Jena gegrundeten Zeisswerks fortfuhrte. Mit der Vereinigung beider deutscher Staaten wurde diese raumpragende Wirtschaftsformation - das Kombinat VEB Carl Zeiss JENA - foermlich atomisiert. Ein Industriekonglomerat zerfiel, um im gleichen Raum unter den neuen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen die Wirtschaftsregion Jena in ihrer Struktur zu gestalten. Der Untersuchungsgegenstand, das Zeisswerk Jena, steht als Synonym fur die verschiedenen Aus- und Neugrundungsformen der Unternehmen, die aus der Privatisierung des Kombinats hervorgegangen sind. Es stellen sich folgende sechs Leitfragen: Welche Faktoren spielten bei der Standortwahl eine Rolle und welche Motive hatten die Aus- bzw. Neugrunder? Welche Unterstutzung erhielten sie in der Grundungsphase und danach? Wie viele und welche Arbeitsplatze wurden geschaffen, welchen Branchen gehoeren die Grundungen an? Welche Standorte haben diese Un
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Inhaltsangabe: Einleitung: Zum Stichtag 1. Juli 1990 ubernahm die DDR durch die Wirtschafts-, Wahrungs- und Sozialunion das politisch-oekonomische System der BRD. Binnen drei Monaten war die DDR - nach fast 41 Jahren Sozialismus - in einen Staat mit einer sehr liberal organisierten sozialen Marktwirtschaft aufgegangen. Damit vollzieht sich ein spontaner Systemwechsel, der einen bis heute anhaltenden Transformationsprozess in Gang setzt, dessen Auswirkungen einen Strukturwandel auf allen gesellschaftlichen Ebenen ausloest. Die raumliche Ordnung der Wirtschaft reorganisiert sich. In differenzierter raum-zeitlicher Auspragung sind soziale, rechtliche, politische, oekonomische und oekologische Veranderungen als Anpassungsprozesse zu beobachten. Ziel der Arbeit ist es, den wirtschaftsgeographischen Transformationsprozess in den neuen Bundeslandern am Beispiel der Zeisswerke Jena darzustellen. Die vorliegende Untersuchung ist eine empirische, problemorientierte Regionalstudie. In Jena befand sich das groesste Technologie-Kombinat der DDR, welches das Erbe des 1846 in Jena gegrundeten Zeisswerks fortfuhrte. Mit der Vereinigung beider deutscher Staaten wurde diese raumpragende Wirtschaftsformation - das Kombinat VEB Carl Zeiss JENA - foermlich atomisiert. Ein Industriekonglomerat zerfiel, um im gleichen Raum unter den neuen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rahmenbedingungen die Wirtschaftsregion Jena in ihrer Struktur zu gestalten. Der Untersuchungsgegenstand, das Zeisswerk Jena, steht als Synonym fur die verschiedenen Aus- und Neugrundungsformen der Unternehmen, die aus der Privatisierung des Kombinats hervorgegangen sind. Es stellen sich folgende sechs Leitfragen: Welche Faktoren spielten bei der Standortwahl eine Rolle und welche Motive hatten die Aus- bzw. Neugrunder? Welche Unterstutzung erhielten sie in der Grundungsphase und danach? Wie viele und welche Arbeitsplatze wurden geschaffen, welchen Branchen gehoeren die Grundungen an? Welche Standorte haben diese Un