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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Inhaltsangabe: Einleitung: Wandelanleihen und Genussscheine sind bereits seit langem bekannte Finanzierungsinstrumente, die aber erst seit Beginn der 80iger Jahre wieder an Bedeutung gewonnen haben. Die Geburtsstatte der Wandelanleihe liegt in den USA, wo sie, neben der ihr verwandten Optionsanleihe, schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts eingesetzt wurde. Die Kapitalknappheit der 20iger Jahre fuhrte auch zu ihrer Einfuhrung in Deutschland. Hier erlangte sie erstmalig in den Jahren 1924-1931 Bedeutung, da die grossen deutschen Aktiengesellschaften zwangslaufig die auf den US-Markten bekannten Finanzierungs-instrumente nutzen mussten, um amerikanisches Kapital heranziehen zu koennen. Annahernd gleiche Umstande bewegten deutsche Unternehmen nach der Wahrungs-reform im Jahre 1948 dazu, Wandelschuldverschreibungen zu emittieren. Zu diesem Zeitpunkt kam noch hinzu, dass viele Aktiengesellschaften nicht in der Lage waren, Dividenden auszuschutten oder Kapitalerhoehungen durch Ausgabe junger Aktien durchzufuhren. Die Wandelanleihe bot den Zeichnern in dieser Zeit die Moeglichkeit, an den Kurssteigerungen der prosperierenden Aktienmarkte teilzuhaben, ohne die damals kaum einzuschatzenden Risiken einer Aktienanlage eingehen zu mussen. In den 60iger und Anfang der 70iger Jahre hatten Wandel- und Optionsanleihen einen zunehmenden Anteil am Emissionsvolumen von Industrieobligationen. Zwischen 1976 und 1982 gab es keine einzige Wandelanleiheemission deutscher Unternehmen, wofur die Koerperschaftsteuerreform von 1977 ein Grund gewesen sein durfte, da Wandelanleihen ihren Renditevorsprung vor Aktienanlagen einbussten. Die seit 1982 verstarkt emittierten Optionsanleihen wurden zu einer ubermachtigen Konkurrenz, zumal sich die Anleger in der zu diesem Zeitpunkt einsetzenden Aktienhausse auf die durch den hoeheren Hebel interessanteren Optionsscheine konzentrierten. Auf dem deutschen Kapitalmarkt konnte lediglich die Emissionstatigkeit japanischer Adressen den Ruckgang des Emissionsvolum
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Inhaltsangabe: Einleitung: Wandelanleihen und Genussscheine sind bereits seit langem bekannte Finanzierungsinstrumente, die aber erst seit Beginn der 80iger Jahre wieder an Bedeutung gewonnen haben. Die Geburtsstatte der Wandelanleihe liegt in den USA, wo sie, neben der ihr verwandten Optionsanleihe, schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts eingesetzt wurde. Die Kapitalknappheit der 20iger Jahre fuhrte auch zu ihrer Einfuhrung in Deutschland. Hier erlangte sie erstmalig in den Jahren 1924-1931 Bedeutung, da die grossen deutschen Aktiengesellschaften zwangslaufig die auf den US-Markten bekannten Finanzierungs-instrumente nutzen mussten, um amerikanisches Kapital heranziehen zu koennen. Annahernd gleiche Umstande bewegten deutsche Unternehmen nach der Wahrungs-reform im Jahre 1948 dazu, Wandelschuldverschreibungen zu emittieren. Zu diesem Zeitpunkt kam noch hinzu, dass viele Aktiengesellschaften nicht in der Lage waren, Dividenden auszuschutten oder Kapitalerhoehungen durch Ausgabe junger Aktien durchzufuhren. Die Wandelanleihe bot den Zeichnern in dieser Zeit die Moeglichkeit, an den Kurssteigerungen der prosperierenden Aktienmarkte teilzuhaben, ohne die damals kaum einzuschatzenden Risiken einer Aktienanlage eingehen zu mussen. In den 60iger und Anfang der 70iger Jahre hatten Wandel- und Optionsanleihen einen zunehmenden Anteil am Emissionsvolumen von Industrieobligationen. Zwischen 1976 und 1982 gab es keine einzige Wandelanleiheemission deutscher Unternehmen, wofur die Koerperschaftsteuerreform von 1977 ein Grund gewesen sein durfte, da Wandelanleihen ihren Renditevorsprung vor Aktienanlagen einbussten. Die seit 1982 verstarkt emittierten Optionsanleihen wurden zu einer ubermachtigen Konkurrenz, zumal sich die Anleger in der zu diesem Zeitpunkt einsetzenden Aktienhausse auf die durch den hoeheren Hebel interessanteren Optionsscheine konzentrierten. Auf dem deutschen Kapitalmarkt konnte lediglich die Emissionstatigkeit japanischer Adressen den Ruckgang des Emissionsvolum