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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Inhaltsangabe: Zusammenfassung: Die vorliegende Fallstudie ermoeglicht einen Einblick in die Problematik Ernahrungsverhalten unbegleiteter minderjahriger Fluchtlinge unterschiedlicher Herkunftslander im Akkulturationsprozess . Aufgrund des geringen Umfangs der Untersuchungseinheit sind die Ergebnisse nur bedingt reprasentativ. Die Resultate besitzen Hinweischarakter und lassen sich deshalb nicht als generell gultig absichern. Es zeigt sich, dass die Veranderungen des Ernahrungsverhaltens der UMF vielfaltig, durch zahlreiche Einflussfaktoren bedingt und individuell sehr unterschiedlich sind, was nicht zuletzt auf die verschiedenen Herkunftslander und Kulturen der UMF zuruckzufuhren ist. Die Einflussfaktoren sind im kulturellen, gesellschaftlichen und individuellen Bereich anzusiedeln. Veranderungen im Ernahrungsverhalten der UMF zeigen sich bei der Mahlzeitenordnung und deren Rahmenbedingungen. So entfallen bzw. reduzieren sich zumeist durch die Religionszugehoerigkeit bedingte Nahrungsvorschriften. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass heimische Gerichte ausserst selten verzehrt werden, obwohl entsprechende Moeglichkeiten gegeben sind und das Essen in der Heimat als schmackhafter bezeichnet wird. In der Wohngemeinschaft besteht auch die Tendenz, Mahlzeiten unregelmassiger und seltener in Gemeinschaft einzunehmen, als es im Heimatland der Fall war. Moegliche Grunde fur diese Veranderungen liegen in dem Gegensatz zwischen der Industrienation Deutschland und den weniger entwickelten Heimatlandern der UMF. Ebenso ist die Sakularisierung ein denkbares Kriterium, wie auch der Verlust der traditionellen Familie, der Einfluss neuer Bezugsgruppen und die individuellen UEberzeugungen. Es wird ersichtlich, dass sich kein Angleichen an eine typisch deutsche Esskultur vollzieht, sondern dass sich innerhalb der Wohngemeinschaft ein multikulturelles Ernahrungsverhalten herausbildet, welches sich in der bereits existierenden multikulturellen Gesellschaft Deutschlands einfugt. Inhalts
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Inhaltsangabe: Zusammenfassung: Die vorliegende Fallstudie ermoeglicht einen Einblick in die Problematik Ernahrungsverhalten unbegleiteter minderjahriger Fluchtlinge unterschiedlicher Herkunftslander im Akkulturationsprozess . Aufgrund des geringen Umfangs der Untersuchungseinheit sind die Ergebnisse nur bedingt reprasentativ. Die Resultate besitzen Hinweischarakter und lassen sich deshalb nicht als generell gultig absichern. Es zeigt sich, dass die Veranderungen des Ernahrungsverhaltens der UMF vielfaltig, durch zahlreiche Einflussfaktoren bedingt und individuell sehr unterschiedlich sind, was nicht zuletzt auf die verschiedenen Herkunftslander und Kulturen der UMF zuruckzufuhren ist. Die Einflussfaktoren sind im kulturellen, gesellschaftlichen und individuellen Bereich anzusiedeln. Veranderungen im Ernahrungsverhalten der UMF zeigen sich bei der Mahlzeitenordnung und deren Rahmenbedingungen. So entfallen bzw. reduzieren sich zumeist durch die Religionszugehoerigkeit bedingte Nahrungsvorschriften. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass heimische Gerichte ausserst selten verzehrt werden, obwohl entsprechende Moeglichkeiten gegeben sind und das Essen in der Heimat als schmackhafter bezeichnet wird. In der Wohngemeinschaft besteht auch die Tendenz, Mahlzeiten unregelmassiger und seltener in Gemeinschaft einzunehmen, als es im Heimatland der Fall war. Moegliche Grunde fur diese Veranderungen liegen in dem Gegensatz zwischen der Industrienation Deutschland und den weniger entwickelten Heimatlandern der UMF. Ebenso ist die Sakularisierung ein denkbares Kriterium, wie auch der Verlust der traditionellen Familie, der Einfluss neuer Bezugsgruppen und die individuellen UEberzeugungen. Es wird ersichtlich, dass sich kein Angleichen an eine typisch deutsche Esskultur vollzieht, sondern dass sich innerhalb der Wohngemeinschaft ein multikulturelles Ernahrungsverhalten herausbildet, welches sich in der bereits existierenden multikulturellen Gesellschaft Deutschlands einfugt. Inhalts