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Depression: Eine Abhandlung aus anthroposophischer Perspektive
Paperback

Depression: Eine Abhandlung aus anthroposophischer Perspektive

$112.99
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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Die Grundtatsache des Seelenlebens ist Lust und Schmerz. (Rudolf Steiner) Ein knappes Jahr nach Beginn meiner Beschaftigung mit dem Thema “Depression stelle ich Ihnen nun dieses ausserst subjektive Fragment dessen vor, was ich versuchte moeglichst objektiv zu erarbeiten. In Ermangelung einer guten Methode kopierte ich ersteinmal zwei Bilder von Edvard Munch und las dann viele Bucher ohne viel Erfolg, versuchte aus einer regelrechten "Informationsflut von medizinischen, biologischen, psychologischen, historischen und nicht zuletzt autobiographischen Texten verschiedener Betroffener eigene Erkenntnisse zu filtern, diese intellektuell zu bearbeiten und schlussendlich verstandlich, vor alllem lesbar (!), niederzuschreiben, was fur mich bedeutete, dass die Konsultation eines Computers anlag. Mit der Zeit wurde das Schreiben uber Melancholie zu meiner Art von Beschaftigung, ihr einerseits offen zu begegnen, andererseits ihr auszuweichen, auf dass sie mich nicht frass, doch ich kann Ihnen sagen, dass ich sehr wohl dazu kam, melancholische Zuge in und an mir festzustellen und auszupragen, die mir nie zuvor bewusst gewesen sind. Bereits an dieser Stelle sei erklart, dass Schwermut, Melancholie und Depression nicht dasselbe und schon garnicht das gleiche sind, sondern dass Jenes aus Diesem entstehen kann, dass die Menschen der griechischen Epoche das Wesen des "Schweren-Mutes kannten, man im Mittelalter begann, melancholisch zu werden und die Depression eines der zentralen Leiden unserer modernen Zivilisationsgesellschaft schlechthin bezeichnet. Mit dem Fortschreiten der Kulturepochen einhergehend tauchten im Sprachschatz des Menschen diese unterschiedlichen doch nicht voneinander unabhangigen Definitionen seines Gemutszustandes auf. Das Wort "Depression wurde Mitte des achtzehnten Jahrhunderts von Grossbritannien ausgehend verbreitet, was dazu fuhrte, dass man die Symptomatik dieser Entwicklung einstmals auf diesem Kontinent mit "Englischer Krankheitumschrieb. Im folgenden Textverla

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Format
Paperback
Publisher
Diplomica Verlag
Date
14 February 2008
Pages
74
ISBN
9783836659079

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Die Grundtatsache des Seelenlebens ist Lust und Schmerz. (Rudolf Steiner) Ein knappes Jahr nach Beginn meiner Beschaftigung mit dem Thema “Depression stelle ich Ihnen nun dieses ausserst subjektive Fragment dessen vor, was ich versuchte moeglichst objektiv zu erarbeiten. In Ermangelung einer guten Methode kopierte ich ersteinmal zwei Bilder von Edvard Munch und las dann viele Bucher ohne viel Erfolg, versuchte aus einer regelrechten "Informationsflut von medizinischen, biologischen, psychologischen, historischen und nicht zuletzt autobiographischen Texten verschiedener Betroffener eigene Erkenntnisse zu filtern, diese intellektuell zu bearbeiten und schlussendlich verstandlich, vor alllem lesbar (!), niederzuschreiben, was fur mich bedeutete, dass die Konsultation eines Computers anlag. Mit der Zeit wurde das Schreiben uber Melancholie zu meiner Art von Beschaftigung, ihr einerseits offen zu begegnen, andererseits ihr auszuweichen, auf dass sie mich nicht frass, doch ich kann Ihnen sagen, dass ich sehr wohl dazu kam, melancholische Zuge in und an mir festzustellen und auszupragen, die mir nie zuvor bewusst gewesen sind. Bereits an dieser Stelle sei erklart, dass Schwermut, Melancholie und Depression nicht dasselbe und schon garnicht das gleiche sind, sondern dass Jenes aus Diesem entstehen kann, dass die Menschen der griechischen Epoche das Wesen des "Schweren-Mutes kannten, man im Mittelalter begann, melancholisch zu werden und die Depression eines der zentralen Leiden unserer modernen Zivilisationsgesellschaft schlechthin bezeichnet. Mit dem Fortschreiten der Kulturepochen einhergehend tauchten im Sprachschatz des Menschen diese unterschiedlichen doch nicht voneinander unabhangigen Definitionen seines Gemutszustandes auf. Das Wort "Depression wurde Mitte des achtzehnten Jahrhunderts von Grossbritannien ausgehend verbreitet, was dazu fuhrte, dass man die Symptomatik dieser Entwicklung einstmals auf diesem Kontinent mit "Englischer Krankheitumschrieb. Im folgenden Textverla

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Diplomica Verlag
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14 February 2008
Pages
74
ISBN
9783836659079