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Giuseppe Mazzini (1805-1872) war unerschutterlicher Freiheitskampfer, besonnener Regierungschef der romischen Republik von 1849 und enthusiastischer Literaturkritiker in einem von revolutionaren und restaurativen Kraften zerrissenen Europa. Er reflektierte die Ereignisse seiner Epoche, ihre Ansichten, Hoffnungen und sozialen Probleme, forderte demokratische Bewegungen, kooperierte mit Garibaldi fur die Einigung Italiens und wurde von Metternich und Cavour verbissen verfolgt. Er stand als Exilant in London mit vielen europaischen Intellektuellen in Verbindung und mischte sich beharrlich in die aktuellen Debatten ein. In seinen Essays zur Literatur ubernahm Mazzini Goethes Idee einer ‘europaischen Literatur’. Er erforschte seine Zeit historisch und sozialpsychologisch und hob das progressive Potential ihres literarischen Ausdrucks hervor. Literatur und Literaturkritik waren fur ihn ‘Institutionen’, die seismographisch auf kulturelle und politische Entwicklungen reagieren und Zukunftsoptionen anzeigen. Dies gilt besonders fur seine wegweisenden soziologischen Interpretationen zu Goethe, Schiller und Byron. Seine europaischen Perspektiven mit ihren utopischen Impulsen machen es uberaus wunschenswert, dass diese bislang nur wenig beachteten Essays gewurdigt und einem grosseren Publikum vorgestellt werden.
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Giuseppe Mazzini (1805-1872) war unerschutterlicher Freiheitskampfer, besonnener Regierungschef der romischen Republik von 1849 und enthusiastischer Literaturkritiker in einem von revolutionaren und restaurativen Kraften zerrissenen Europa. Er reflektierte die Ereignisse seiner Epoche, ihre Ansichten, Hoffnungen und sozialen Probleme, forderte demokratische Bewegungen, kooperierte mit Garibaldi fur die Einigung Italiens und wurde von Metternich und Cavour verbissen verfolgt. Er stand als Exilant in London mit vielen europaischen Intellektuellen in Verbindung und mischte sich beharrlich in die aktuellen Debatten ein. In seinen Essays zur Literatur ubernahm Mazzini Goethes Idee einer ‘europaischen Literatur’. Er erforschte seine Zeit historisch und sozialpsychologisch und hob das progressive Potential ihres literarischen Ausdrucks hervor. Literatur und Literaturkritik waren fur ihn ‘Institutionen’, die seismographisch auf kulturelle und politische Entwicklungen reagieren und Zukunftsoptionen anzeigen. Dies gilt besonders fur seine wegweisenden soziologischen Interpretationen zu Goethe, Schiller und Byron. Seine europaischen Perspektiven mit ihren utopischen Impulsen machen es uberaus wunschenswert, dass diese bislang nur wenig beachteten Essays gewurdigt und einem grosseren Publikum vorgestellt werden.