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Als roter Faden fuhren die Sagen des Untersbergs mit ihrem wahren Kern durch die Anderswelt eines heiligen Berges, der sich durch besondere Erdenergien, Resonanzen, Anomalien und Wunder auszeichnet und immer wieder bemerkbar macht. Eine geheimnisvolle Natursprache scheint der Schlussel zum eigenen Erkennen zu sein. Berge rufen, jeder Berg hat seine eigene individuelle Art des Rufens - und manche rufen eben sehr laut, so wie seit einigen Jahren der Untersberg im Berchtesgadener und Salzburger Land. In der magischen Spiegelwelt jenes Berges setzte dort zuletzt eine Entwicklung ein, die auf gesellschaftlich-politische Veranderungen hinwies. Und jener heilige Berg inszenierte sich, prasentierte sich als ein Steinerner Prophet und halt uns einen Spiegel vor. So wie es der Berg ausserst dramatisch am 21. August 1939 tat, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs mit dem Nordlicht und einer Wolkenhand in Szene setzte oder mit der fantastischen Wettererscheinung am 23. Juni 2011 zum Beginn der Eurokrise. Im Fruhjahr 2015 machte die Schlagzeile vom blutenden Berg die Runde - und tatsachlich setzte in den Folgewochen eine unerwartete Voelkerwanderung ein, eine Fluchtlingskrise von unbekanntem Ausmass, in der der Berg als Landmarke fur Schleuser und Schlepper fungierte, in der die Grenze zu seinen Fussen eine neue Bedeutung bekam und zum Katastrophen- und Krisengebiet wurde. Damit bekamen nun auch wundersame und schicksalhafte Ereignisse, die in den letzten Jahren am Untersberg auftraten, einen Kontext. So als ob dieser Bergspiegel, der immer wieder in der Sagenwelt beschrieben wird, uns auf grosse Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte aufmerksam machen wollte. Gehaufte Unfalle, Steinschlage, Wunder, seltsame Analogien, weisse Hirsche, ein blutender Bergbach, eine blutende Madonna, Prophezeiungen - alles Ausdruck einer Matrix, eines Plans des Berges? Oder nur ein Blick in den Spiegel unserer Zivilisation?
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Als roter Faden fuhren die Sagen des Untersbergs mit ihrem wahren Kern durch die Anderswelt eines heiligen Berges, der sich durch besondere Erdenergien, Resonanzen, Anomalien und Wunder auszeichnet und immer wieder bemerkbar macht. Eine geheimnisvolle Natursprache scheint der Schlussel zum eigenen Erkennen zu sein. Berge rufen, jeder Berg hat seine eigene individuelle Art des Rufens - und manche rufen eben sehr laut, so wie seit einigen Jahren der Untersberg im Berchtesgadener und Salzburger Land. In der magischen Spiegelwelt jenes Berges setzte dort zuletzt eine Entwicklung ein, die auf gesellschaftlich-politische Veranderungen hinwies. Und jener heilige Berg inszenierte sich, prasentierte sich als ein Steinerner Prophet und halt uns einen Spiegel vor. So wie es der Berg ausserst dramatisch am 21. August 1939 tat, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs mit dem Nordlicht und einer Wolkenhand in Szene setzte oder mit der fantastischen Wettererscheinung am 23. Juni 2011 zum Beginn der Eurokrise. Im Fruhjahr 2015 machte die Schlagzeile vom blutenden Berg die Runde - und tatsachlich setzte in den Folgewochen eine unerwartete Voelkerwanderung ein, eine Fluchtlingskrise von unbekanntem Ausmass, in der der Berg als Landmarke fur Schleuser und Schlepper fungierte, in der die Grenze zu seinen Fussen eine neue Bedeutung bekam und zum Katastrophen- und Krisengebiet wurde. Damit bekamen nun auch wundersame und schicksalhafte Ereignisse, die in den letzten Jahren am Untersberg auftraten, einen Kontext. So als ob dieser Bergspiegel, der immer wieder in der Sagenwelt beschrieben wird, uns auf grosse Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte aufmerksam machen wollte. Gehaufte Unfalle, Steinschlage, Wunder, seltsame Analogien, weisse Hirsche, ein blutender Bergbach, eine blutende Madonna, Prophezeiungen - alles Ausdruck einer Matrix, eines Plans des Berges? Oder nur ein Blick in den Spiegel unserer Zivilisation?