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Essay aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,3, Technische Universitaet Muenchen (Tum School of Goverment), Veranstaltung: Soziologie in der Biotechnologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28 Februar 1953 gelang James Watson und Francis Chrick ein Durchbruch, denn sie lieferten als Erste ein raeumliches Model der DNA. Diese Entdeckung oeffnete die Tuer der modernen Gentechnik. Diese Gentechnologie trug dazu bei, eine Vielzahl an Krankheiten zu bestimmen und somit neue Heilungschancen zu gewaehrleisten. Gerade in der Reproduktionsmedizin, koennen durch biotechnologische Eingriffe Embryonen fruehzeitig behandelt werden. Ein grosser Bereich hierfuer stellt die Praeimplantationsdiagnostik (PID) dar. Die PID gibt es seit der 1990er Jahre und sie beschreibt eine Untersuchung, in der kuenstlich entstandene Embryos vor der Einpflanzung in den Uterus, auf genetische Defekte untersucht werden. Hierbei werden die Spermazellen nicht im Koerper der schwangeren Frau untersucht, sondern In-Vitro, also in einem Reagenzglas ausserhalb analysiert. Nur genetisch unauffaellige Spermazellen werden in den Uterus gepflanzt. Durch dieses Verfahren erfolgt eine Selektion auffaelliger und nicht auffaelliger Embryonen. Das vorliegende Essay beschaeftigt sich daher mit der Fragestellung, "welche gesellschaftliche Implikation die moderne Reproduktionstechnik mit sich bringt". Durch das Selektieren der Embryonen, erfolgt eine Ungleichbehandlung von Lebewesen, deshalb ist das Hauptziel dieser Arbeit, unter Beachtung des von Thomas Lemke uebernommenen Begriffes der genetischen Diskriminierung alle Gesichtspunkte aufzuarbeiten, um anschliessend ein Urteil faellen zu koennen, ob die PID gesellschaftliche Implikationen und zwar in Form einer genetischen Diskriminierung hat. Lemke & Liebsch beschreiben genetische Diskriminierung als eine "ungerechtfertigte Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund vermuteter oder tatsaechlicher vorhandener genetisch bedingter Eigenschaften". Hierbe
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Essay aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,3, Technische Universitaet Muenchen (Tum School of Goverment), Veranstaltung: Soziologie in der Biotechnologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28 Februar 1953 gelang James Watson und Francis Chrick ein Durchbruch, denn sie lieferten als Erste ein raeumliches Model der DNA. Diese Entdeckung oeffnete die Tuer der modernen Gentechnik. Diese Gentechnologie trug dazu bei, eine Vielzahl an Krankheiten zu bestimmen und somit neue Heilungschancen zu gewaehrleisten. Gerade in der Reproduktionsmedizin, koennen durch biotechnologische Eingriffe Embryonen fruehzeitig behandelt werden. Ein grosser Bereich hierfuer stellt die Praeimplantationsdiagnostik (PID) dar. Die PID gibt es seit der 1990er Jahre und sie beschreibt eine Untersuchung, in der kuenstlich entstandene Embryos vor der Einpflanzung in den Uterus, auf genetische Defekte untersucht werden. Hierbei werden die Spermazellen nicht im Koerper der schwangeren Frau untersucht, sondern In-Vitro, also in einem Reagenzglas ausserhalb analysiert. Nur genetisch unauffaellige Spermazellen werden in den Uterus gepflanzt. Durch dieses Verfahren erfolgt eine Selektion auffaelliger und nicht auffaelliger Embryonen. Das vorliegende Essay beschaeftigt sich daher mit der Fragestellung, "welche gesellschaftliche Implikation die moderne Reproduktionstechnik mit sich bringt". Durch das Selektieren der Embryonen, erfolgt eine Ungleichbehandlung von Lebewesen, deshalb ist das Hauptziel dieser Arbeit, unter Beachtung des von Thomas Lemke uebernommenen Begriffes der genetischen Diskriminierung alle Gesichtspunkte aufzuarbeiten, um anschliessend ein Urteil faellen zu koennen, ob die PID gesellschaftliche Implikationen und zwar in Form einer genetischen Diskriminierung hat. Lemke & Liebsch beschreiben genetische Diskriminierung als eine "ungerechtfertigte Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund vermuteter oder tatsaechlicher vorhandener genetisch bedingter Eigenschaften". Hierbe