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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Franzoesisch - Literatur, Werke, Note: 1,7, Universitaet Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: "Auslaender", "Exotismus", "Diaspora" Schlagwoerter, die nicht nur in der aktuellen, globalisierten Welt einen hohen Stellenwert besitzen. Mit dem Beginn des Kolonialismus folgte die Konfrontation mit "fremden" Kulturen erstmals auf globaler Ebene - die Analyse von Kulturen - und demzufolge Identitaeten - als etablierte Wissenschaft wurde geboren. Oft thematisiert in Niederschriften der Aufklaerung, schaffte Francoise de Graffigny mit ihrem Werk "Lettres d'une Peruvienne" einen populaeren Briefroman, der seiner Zeit als ein unterhaltendes Medium mit ebenjener Thematik diente. Um komplexere Wechselwirkungen zwischen Kulturen naeher zu analysieren, bildeten sich indes in der geistigen Stroemung des Postkolonialismus Hypothesen heraus, die das konventionelle Denkvermoegen sprengten: Raumtheorien. Ziel dieser Arbeit ist es, die Logik und einige Hauptbegriffe der postkolonialen Raumtheorie darzustellen und auf ihre Bedeutung fuer den Roman "Lettres d'une Peruvienne" hinzuweisen. Dabei wird begruendet, inwiefern Raum mit Identitaet und Heimatlosigkeit der Protagonistin des Romans einhergehen. Als einen wichtigen Aspekt der Raumtheorie soll Homi Bhabhas Begriff der Hybriditaet und dessen Entwicklung im dritten Raum behandelt werden. Dazu skizziert die Arbeit zunaechst postkolonialistische Denkstrukturen des Edward Soja: hier wird seine Raumvorstellung fokussiert. Anschliessend wird Homi K. Bhabhas Kulturverstaendnis angefuehrt, die als Grundlage fuer seine UEberlegungen zu Raum und die damit zusammenhaengende Bildung von Identitaeten dient. Schliesslich werden die gewonnenen Erkenntnisse an Francoise de Graffignys Briefroman angewandt und deren Bedeutung fuer die Protagonistin analysiert.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Franzoesisch - Literatur, Werke, Note: 1,7, Universitaet Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: "Auslaender", "Exotismus", "Diaspora" Schlagwoerter, die nicht nur in der aktuellen, globalisierten Welt einen hohen Stellenwert besitzen. Mit dem Beginn des Kolonialismus folgte die Konfrontation mit "fremden" Kulturen erstmals auf globaler Ebene - die Analyse von Kulturen - und demzufolge Identitaeten - als etablierte Wissenschaft wurde geboren. Oft thematisiert in Niederschriften der Aufklaerung, schaffte Francoise de Graffigny mit ihrem Werk "Lettres d'une Peruvienne" einen populaeren Briefroman, der seiner Zeit als ein unterhaltendes Medium mit ebenjener Thematik diente. Um komplexere Wechselwirkungen zwischen Kulturen naeher zu analysieren, bildeten sich indes in der geistigen Stroemung des Postkolonialismus Hypothesen heraus, die das konventionelle Denkvermoegen sprengten: Raumtheorien. Ziel dieser Arbeit ist es, die Logik und einige Hauptbegriffe der postkolonialen Raumtheorie darzustellen und auf ihre Bedeutung fuer den Roman "Lettres d'une Peruvienne" hinzuweisen. Dabei wird begruendet, inwiefern Raum mit Identitaet und Heimatlosigkeit der Protagonistin des Romans einhergehen. Als einen wichtigen Aspekt der Raumtheorie soll Homi Bhabhas Begriff der Hybriditaet und dessen Entwicklung im dritten Raum behandelt werden. Dazu skizziert die Arbeit zunaechst postkolonialistische Denkstrukturen des Edward Soja: hier wird seine Raumvorstellung fokussiert. Anschliessend wird Homi K. Bhabhas Kulturverstaendnis angefuehrt, die als Grundlage fuer seine UEberlegungen zu Raum und die damit zusammenhaengende Bildung von Identitaeten dient. Schliesslich werden die gewonnenen Erkenntnisse an Francoise de Graffignys Briefroman angewandt und deren Bedeutung fuer die Protagonistin analysiert.