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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Universitat Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Preispolitik hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Dank Internet kann schneller und bequemer auf Preisinformationen zugegriffen werden, was zu einer zunehmenden Preistransparenz beitragt. Auch durch die Globalisierung und die damit verbundene Zunahme von Anbietern aus Billiglohnlandern wird ein steigender Preisdruck auf die Unternehmen ausgeubt. Um diesem zu entkommen, kann auch die Wahl eines vom Kunden favorisierten Preismechanismus eine Abgrenzung zu den Wettbewerbern ermoeglichen und einen komparativen Vorteil bieten. Ein Beispiel fur einen solchen Preismechanismus ist Pay-What-You-Want (PWYW). Dabei liegt die Preissetzung allein in den Handen des Kunden und der Verkaufer muss jeden Preis, einschliesslich eines Preises von Null, akzeptieren. Dieses Preismodell ist keine neue Erfindung, sondern existiert in manchen Landern schon sehr lange. Zum Beispiel wird in vielen indischen Doerfern der Stadtpriester fur einen Grossteil seiner Rituale wie Taufe oder Hochzeit zu PWYW-Bedingungen bezahlt. Analog gilt dies dort fur AErzte, fur die der Patient ebenfalls so viel zahlt, wie er sich leisten kann. In letzter Zeit hat PWYW gerade durch die Rockband Radiohead, die ihr neues Album In Rainbow im Oktober 2007 im Internet zu PWYW-Preisen zum Download anbot, Aufmerksamkeit erregt. Wahrend Radiohead Pay-What-You-Want nur kurzfristig fur Werbezwecke einsetzte, gibt es auch Unternehmen, die diesen Preismechanismus dauerhaft anwenden. Neben der Musikindustrie findet PWYW auch in der Gastronomie/Hotellerie Verwendung. Der Wiener Deewan , ein pakistanisches Restaurant in Wien bietet seit 2005 Speisen zu PWYW-Bedingungen an; auch im Frankfurter Kish oder im Lentil as Anything in Melbourne gibt es ahnliche Konzepte. Eigentlich ist es erstaunlich, dass sich dieser Preis
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Universitat Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Preispolitik hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Dank Internet kann schneller und bequemer auf Preisinformationen zugegriffen werden, was zu einer zunehmenden Preistransparenz beitragt. Auch durch die Globalisierung und die damit verbundene Zunahme von Anbietern aus Billiglohnlandern wird ein steigender Preisdruck auf die Unternehmen ausgeubt. Um diesem zu entkommen, kann auch die Wahl eines vom Kunden favorisierten Preismechanismus eine Abgrenzung zu den Wettbewerbern ermoeglichen und einen komparativen Vorteil bieten. Ein Beispiel fur einen solchen Preismechanismus ist Pay-What-You-Want (PWYW). Dabei liegt die Preissetzung allein in den Handen des Kunden und der Verkaufer muss jeden Preis, einschliesslich eines Preises von Null, akzeptieren. Dieses Preismodell ist keine neue Erfindung, sondern existiert in manchen Landern schon sehr lange. Zum Beispiel wird in vielen indischen Doerfern der Stadtpriester fur einen Grossteil seiner Rituale wie Taufe oder Hochzeit zu PWYW-Bedingungen bezahlt. Analog gilt dies dort fur AErzte, fur die der Patient ebenfalls so viel zahlt, wie er sich leisten kann. In letzter Zeit hat PWYW gerade durch die Rockband Radiohead, die ihr neues Album In Rainbow im Oktober 2007 im Internet zu PWYW-Preisen zum Download anbot, Aufmerksamkeit erregt. Wahrend Radiohead Pay-What-You-Want nur kurzfristig fur Werbezwecke einsetzte, gibt es auch Unternehmen, die diesen Preismechanismus dauerhaft anwenden. Neben der Musikindustrie findet PWYW auch in der Gastronomie/Hotellerie Verwendung. Der Wiener Deewan , ein pakistanisches Restaurant in Wien bietet seit 2005 Speisen zu PWYW-Bedingungen an; auch im Frankfurter Kish oder im Lentil as Anything in Melbourne gibt es ahnliche Konzepte. Eigentlich ist es erstaunlich, dass sich dieser Preis