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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,0, FernUniversitat Hagen (Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufstieg Octavians und die Errichtung seiner Alleinherrschaft als Imperator und Divus Augustus - vergoettlichter Augustus - markiert das Ende einer roemischen Gesellschafts- und Staatskrise. Diese Krise kann dabei bereits vor dem Hintergrund des einsetzenden Wandels der roemischen Gesellschaft und der Transformation der politischen Machtverhaltnisse nach dem zweiten punischen Krieg beschrieben werden. Insgesamt begann mit dem Principat des Augustus eine Symbiose der militarischen Welt mit der zivilen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die in ihrem Zusammenwirken wohl wesentlich zur Stabilitat und Expansion des Imperiums beigetragen hat. Hoechster Ausdruck dieser symbiotischen Staatsrason war die vergoettlichte Person des Kaisers und der damit verknupfte Kaiserkult. Dabei ist das Herrschaftssystem des roemischen Imperiums nicht mit der Machtergreifung des Augustus schon in seiner Vollendung aufgetreten. Wie der Weg zur Macht selbst bis zur Schlacht bei Actium (31 v. Chr.) ein langwieriger, blutiger Prozess mit offenem Ausgang war, war auch die Entwicklung zum goettlichen Herrscher ein schwieriger Weg; das Prinzipat war nicht Resultat eines […] einheitlichen ‘imperialistischen’ Generalplans […] , sondern Ergebnis eines Vorantastens. Eine Voraussetzung, um den Kult zu Lebzeiten zu festigen und den Nachruhm zu sichern, besteht nun gerade darin, den (eigenen) Aufstieg der Kontingenz des Schicksals zu entziehen und ihn zu einer notwendigen geschichtlichen und staatspolitischen Fugung zu machen. Wer diese Fugung in Frage stellt, dekonstruiert die Legitimitat der Herrschaft des Princeps und damit die Legitimitat des aus ihr erwachsenden roemischen Kaisertums. Genau darin sah der Historiker Tacitus seinen historischen Auftrag. Dieses Wechselspiel aus (Selbst-)Legitimation, oeffen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,0, FernUniversitat Hagen (Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufstieg Octavians und die Errichtung seiner Alleinherrschaft als Imperator und Divus Augustus - vergoettlichter Augustus - markiert das Ende einer roemischen Gesellschafts- und Staatskrise. Diese Krise kann dabei bereits vor dem Hintergrund des einsetzenden Wandels der roemischen Gesellschaft und der Transformation der politischen Machtverhaltnisse nach dem zweiten punischen Krieg beschrieben werden. Insgesamt begann mit dem Principat des Augustus eine Symbiose der militarischen Welt mit der zivilen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die in ihrem Zusammenwirken wohl wesentlich zur Stabilitat und Expansion des Imperiums beigetragen hat. Hoechster Ausdruck dieser symbiotischen Staatsrason war die vergoettlichte Person des Kaisers und der damit verknupfte Kaiserkult. Dabei ist das Herrschaftssystem des roemischen Imperiums nicht mit der Machtergreifung des Augustus schon in seiner Vollendung aufgetreten. Wie der Weg zur Macht selbst bis zur Schlacht bei Actium (31 v. Chr.) ein langwieriger, blutiger Prozess mit offenem Ausgang war, war auch die Entwicklung zum goettlichen Herrscher ein schwieriger Weg; das Prinzipat war nicht Resultat eines […] einheitlichen ‘imperialistischen’ Generalplans […] , sondern Ergebnis eines Vorantastens. Eine Voraussetzung, um den Kult zu Lebzeiten zu festigen und den Nachruhm zu sichern, besteht nun gerade darin, den (eigenen) Aufstieg der Kontingenz des Schicksals zu entziehen und ihn zu einer notwendigen geschichtlichen und staatspolitischen Fugung zu machen. Wer diese Fugung in Frage stellt, dekonstruiert die Legitimitat der Herrschaft des Princeps und damit die Legitimitat des aus ihr erwachsenden roemischen Kaisertums. Genau darin sah der Historiker Tacitus seinen historischen Auftrag. Dieses Wechselspiel aus (Selbst-)Legitimation, oeffen