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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Durch inhomogene plastische Verformungen oder durch homogene Deformation inhomogener metallischer Werkstoffe entstehen Eigenspannungen. Eigenspan- nungen sind Spannungen, die in einem Koerper vorhanden sind, ohne dass aussere Krafte auf diesen einwirken. Diese Spannungen stehen untereinander im Gleich- gewicht. Sind sie mindestens in zwei Richtungen uber makroskopische Bereiche homogen, so handelt es sich um Spannungen erster Art. Spannungen zweiter Art sind solche, die uber einzelne Koerner und Spannungen dritter Art diejenigen, die uber wenige Atomabstande hinweg homogen sind. Eigenspannungen erster und zweiter Art bauen sich immer aus den Spannungs- feldern dritter Art, d. h. den Versetzungen auf. Die im Rahmen dieser Arbeit interessierenden Eigenspannungen sind die erster Art, die auch als Stuckspannun- gen bezeichnet werden, und z. B. als Warme-, Guss-, Abschreck- oder Bearbei- tungsspannungen bekannt sind. Fur inhomogene plastische Verformungen gibt es zahlreiche Ursachen, von denen hier nur die Warmespannungen sowie Umwandlungen und Ausscheidungen, die mit Volumenanderungen verbunden sind, genannt seien [1]. Beim Werkstoff Grauguss hat man es in den meisten Fallen mit einer uberlagerung dieser beiden Erscheinungen zu tun. Wirkt eine bekannte aussere Kraft auf einen Koerper ein, so kann man die Groesse und Verteilung der Spannungen berechnen und durch entsprechende Dimen- sionierung des Koerpers die Bruchgefahr bzw. die plastische Verformung ver- meiden. Sind dagegen bei einem technischen Herstellungsprozess ungewollt Eigenspannungen in einem Konstruktionselement entstanden, so kennt man ihre Groesse und Verteilung im allgemeinen nicht. Die Messung dieser Spannungen ist in der Regel nur durch Zerstoerung des in Frage kommenden Stuckes moeglich.
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Durch inhomogene plastische Verformungen oder durch homogene Deformation inhomogener metallischer Werkstoffe entstehen Eigenspannungen. Eigenspan- nungen sind Spannungen, die in einem Koerper vorhanden sind, ohne dass aussere Krafte auf diesen einwirken. Diese Spannungen stehen untereinander im Gleich- gewicht. Sind sie mindestens in zwei Richtungen uber makroskopische Bereiche homogen, so handelt es sich um Spannungen erster Art. Spannungen zweiter Art sind solche, die uber einzelne Koerner und Spannungen dritter Art diejenigen, die uber wenige Atomabstande hinweg homogen sind. Eigenspannungen erster und zweiter Art bauen sich immer aus den Spannungs- feldern dritter Art, d. h. den Versetzungen auf. Die im Rahmen dieser Arbeit interessierenden Eigenspannungen sind die erster Art, die auch als Stuckspannun- gen bezeichnet werden, und z. B. als Warme-, Guss-, Abschreck- oder Bearbei- tungsspannungen bekannt sind. Fur inhomogene plastische Verformungen gibt es zahlreiche Ursachen, von denen hier nur die Warmespannungen sowie Umwandlungen und Ausscheidungen, die mit Volumenanderungen verbunden sind, genannt seien [1]. Beim Werkstoff Grauguss hat man es in den meisten Fallen mit einer uberlagerung dieser beiden Erscheinungen zu tun. Wirkt eine bekannte aussere Kraft auf einen Koerper ein, so kann man die Groesse und Verteilung der Spannungen berechnen und durch entsprechende Dimen- sionierung des Koerpers die Bruchgefahr bzw. die plastische Verformung ver- meiden. Sind dagegen bei einem technischen Herstellungsprozess ungewollt Eigenspannungen in einem Konstruktionselement entstanden, so kennt man ihre Groesse und Verteilung im allgemeinen nicht. Die Messung dieser Spannungen ist in der Regel nur durch Zerstoerung des in Frage kommenden Stuckes moeglich.