Die goldene Madonna des Hildesheimer Doms: Ein Sinnbild ottonischen Glaubens, Luise Schendel (9783656568957) — Readings Books
Die goldene Madonna des Hildesheimer Doms: Ein Sinnbild ottonischen Glaubens
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Die goldene Madonna des Hildesheimer Doms: Ein Sinnbild ottonischen Glaubens

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Kunsthistorisches Seminar und Kustodie), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Zeitalter der Liudolfinger war vor allem durch einen starken christlichen Glauben gepragt, der sich unter anderem in zahllosen kostbaren Kirchengeraten widerspiegelte, von denen heute jedoch nur noch relativ wenige Exemplare erhalten sind. Deren Stifter waren vor allem wohlhabende Mitglieder des Hochadels, wie der ‘Wanderkaiser’ Heinrich II, der zum Beispiel das beruhmte Baseler Antependium anfertigen liess, und Inhaber eines hohen Kirchenamtes. Dabei waren es besonders die Bischoefe wie Bischof Egbert, der 993 n. Chr. starb, oder Bischof Thietmar von Salzburg, der im Jahre 1041 a. D. verblich, die sich als Foerderer der kostspieligen Goldschmiedekunst erwiesen . In ihre Reihe tritt auch Bischof Bernward von Hildesheim, auf den ein nicht unerheblicher Teil der prunkvollen ottonischen Kirchenausstattung zuruckgeht. Jener war von 993 n. Chr. bis 1022 n. Chr. in seinem Amt, stammte aus einem aristokratischen Haus, war Vertrauensmann des Koenigs und Mazen dieser bedeutenden Dioezese. Sein Biograph Thangmar ruhmte ihn seines frommen Herzens, seines wachen Geistes und seines kunstlerischen Verstandnisses. So zeigt sich die qualitatvolle Arbeit seiner Stiftungen noch heute zum Beispiel in der beruhmten Bernwardsaule oder der bronzenen Bernwardstur Hildesheims. Wesentlich kleiner, dabei aber nicht minder bedeutsam ist daneben die grosse, wahrscheinlich ebenfalls von Bischof Bernward gestiftete Goldene Madonna des Hildesheimer Doms.

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Date
27 January 2014
Pages
34
ISBN
9783656568957

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Kunsthistorisches Seminar und Kustodie), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Zeitalter der Liudolfinger war vor allem durch einen starken christlichen Glauben gepragt, der sich unter anderem in zahllosen kostbaren Kirchengeraten widerspiegelte, von denen heute jedoch nur noch relativ wenige Exemplare erhalten sind. Deren Stifter waren vor allem wohlhabende Mitglieder des Hochadels, wie der ‘Wanderkaiser’ Heinrich II, der zum Beispiel das beruhmte Baseler Antependium anfertigen liess, und Inhaber eines hohen Kirchenamtes. Dabei waren es besonders die Bischoefe wie Bischof Egbert, der 993 n. Chr. starb, oder Bischof Thietmar von Salzburg, der im Jahre 1041 a. D. verblich, die sich als Foerderer der kostspieligen Goldschmiedekunst erwiesen . In ihre Reihe tritt auch Bischof Bernward von Hildesheim, auf den ein nicht unerheblicher Teil der prunkvollen ottonischen Kirchenausstattung zuruckgeht. Jener war von 993 n. Chr. bis 1022 n. Chr. in seinem Amt, stammte aus einem aristokratischen Haus, war Vertrauensmann des Koenigs und Mazen dieser bedeutenden Dioezese. Sein Biograph Thangmar ruhmte ihn seines frommen Herzens, seines wachen Geistes und seines kunstlerischen Verstandnisses. So zeigt sich die qualitatvolle Arbeit seiner Stiftungen noch heute zum Beispiel in der beruhmten Bernwardsaule oder der bronzenen Bernwardstur Hildesheims. Wesentlich kleiner, dabei aber nicht minder bedeutsam ist daneben die grosse, wahrscheinlich ebenfalls von Bischof Bernward gestiftete Goldene Madonna des Hildesheimer Doms.

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Format
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Publisher
Grin Publishing
Date
27 January 2014
Pages
34
ISBN
9783656568957