Nachrichten- und Informationsselektion in Zeiten virtueller OEffentlichkeit: UEber Logiken und Mechanismen der Fragmentierung im Internet durch persoenliche und personalisierte Nachrichtenstroeme, Florian Philipp Ott (9783656434962) — Readings Books
Nachrichten- und Informationsselektion in Zeiten virtueller OEffentlichkeit: UEber Logiken und Mechanismen der Fragmentierung im Internet durch persoenliche und personalisierte Nachrichtenstroeme
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Nachrichten- und Informationsselektion in Zeiten virtueller OEffentlichkeit: UEber Logiken und Mechanismen der Fragmentierung im Internet durch persoenliche und personalisierte Nachrichtenstroeme

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen (Institut fur Politikwissenschaft (NRW School of Governance)), Veranstaltung: OEffentlichkeit und oeffentliche Meinung in der Demokratie, Sprache: Deutsch, Abstract: Kommunikation uber politische Inhalte findet heute immer haufiger im Internet statt. Zwar sind das Fernsehen und die Printmedien in politischen Fragen noch die wichtigsten Informationsquellen der Deutschen, doch insbesondere bei Internetnutzern sinkt ihre Bedeutung langsam, aber kontinuierlich. Mit der zunehmenden Bedeutung des Internets fur die politische Kommunikation andert sich fur die Rezipienten jedoch nicht nur die Informationsquelle. Beeinflusst wird immer oefter auch das Informationsangebot selbst. Schliesslich gelten im Web ganz eigene Logiken und Mechanismen, die die Selektion und Verbreitung von Informationen bestimmen. So tritt neben das Strukturmerkmal der grundsatzlichen Offenheit des Netzes, durch das die etablierten Gatekeeper und Meinungsfuhrer der Massenmedien verstarkt entmachtet werden, ein undurchschaubares System von Algorithmen und persoenlichen Beziehungsgeflechten. Es bestimmt daruber, wer im Internet welche Informationen angezeigt bekommt und wer nicht. Der ohnehin bereits vielfach konstatierte Trend zur fortschreitenden Fragmentierung von OEffentlichkeit koennte so durch das Internet noch weiter verstark werden. Immer deutlicher zeigt sich, dass die virtuelle OEffentlichkeit im Netz vor allem eine hochgradig kleinteilige, persoenliche und zugleich personalisierte Sphare ist, die prinzipiell fur jeden Rezipienten anders aussehen kann. Dafur verantwortlich sind einerseits individuell-persoenliche Auswahllogiken, die insbesondere innerhalb sozialer Netzwerkseiten Wirkung entfalten und andererseits spezifisch programmierte Algorithmen, die sowohl Internetseiten als auch Suchanfragen auf den einzelnen Nutzer zuschneiden, also personalisieren

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Date
15 June 2013
Pages
52
ISBN
9783656434962

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen (Institut fur Politikwissenschaft (NRW School of Governance)), Veranstaltung: OEffentlichkeit und oeffentliche Meinung in der Demokratie, Sprache: Deutsch, Abstract: Kommunikation uber politische Inhalte findet heute immer haufiger im Internet statt. Zwar sind das Fernsehen und die Printmedien in politischen Fragen noch die wichtigsten Informationsquellen der Deutschen, doch insbesondere bei Internetnutzern sinkt ihre Bedeutung langsam, aber kontinuierlich. Mit der zunehmenden Bedeutung des Internets fur die politische Kommunikation andert sich fur die Rezipienten jedoch nicht nur die Informationsquelle. Beeinflusst wird immer oefter auch das Informationsangebot selbst. Schliesslich gelten im Web ganz eigene Logiken und Mechanismen, die die Selektion und Verbreitung von Informationen bestimmen. So tritt neben das Strukturmerkmal der grundsatzlichen Offenheit des Netzes, durch das die etablierten Gatekeeper und Meinungsfuhrer der Massenmedien verstarkt entmachtet werden, ein undurchschaubares System von Algorithmen und persoenlichen Beziehungsgeflechten. Es bestimmt daruber, wer im Internet welche Informationen angezeigt bekommt und wer nicht. Der ohnehin bereits vielfach konstatierte Trend zur fortschreitenden Fragmentierung von OEffentlichkeit koennte so durch das Internet noch weiter verstark werden. Immer deutlicher zeigt sich, dass die virtuelle OEffentlichkeit im Netz vor allem eine hochgradig kleinteilige, persoenliche und zugleich personalisierte Sphare ist, die prinzipiell fur jeden Rezipienten anders aussehen kann. Dafur verantwortlich sind einerseits individuell-persoenliche Auswahllogiken, die insbesondere innerhalb sozialer Netzwerkseiten Wirkung entfalten und andererseits spezifisch programmierte Algorithmen, die sowohl Internetseiten als auch Suchanfragen auf den einzelnen Nutzer zuschneiden, also personalisieren

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Grin Publishing
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15 June 2013
Pages
52
ISBN
9783656434962