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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Katastrophen in Preuen, mit der Niederlage in Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 und die daraus resultierende Krise in dem geteilten Staatsareal zwischen dem von Napoleon geschlossenen Rheinbund ohne Preuen, fuhren in den Jahren 1807 bis 1822 zu ausgiebigen Reformen. Als Konsequenz hat diese defensive Modernisierung im Rahmen von Reformationen, anstelle einer Revolution, nachwirkend den Umschwung der Adelsgesellschaft alteuropaischer Art durch eine burgerliche Eigentumergesellschaft der fortschrittlicheren Art vorangetrieben. Das alte Siegel, das auf der starren Weitergabe der Familienehre vom Vater auf den altesten Sohn beruht, ist im Schwanken. In diesem Rahmen sind auch die vielen zeitgenossigen Diskussionen, zum Beispiel uber die Werte der Fideikommisse und Majorate zu betrachten. Die daraus resultierenden Erbschaftsdebatten beherrschen das politische Geschehen um die Wende des 18. Jahrhunderts. Das hohe Interesse vieler Autoren an diesem Themenkomplex zeigt sich an der Menge von literarischen Umsetzungen, vor allem in der ersten Halfte des 19. Jahrhunderts, welche die Problematik des Fideikommisses beinhalten. Gegenstand der Analyse wird sein, inwiefern sich die Kollektivsymbolik […] die nach der bleibenden Bedeutung der Franzosischen Revolution fragt […] noch im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bei E.T.A. Hoffmanns Das Majorat herausarbeiten lasst. Ich werde mich auch mit der Darstellung der Krise befassen, die sich zwischen dem Adel und dem Burgertum spurbar macht und den Konflikt der Generation behandeln Zum besseren Verstandnis werde ich eine kurze Erganzung in Bezug auf den Fideikommiss geben.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Katastrophen in Preuen, mit der Niederlage in Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 und die daraus resultierende Krise in dem geteilten Staatsareal zwischen dem von Napoleon geschlossenen Rheinbund ohne Preuen, fuhren in den Jahren 1807 bis 1822 zu ausgiebigen Reformen. Als Konsequenz hat diese defensive Modernisierung im Rahmen von Reformationen, anstelle einer Revolution, nachwirkend den Umschwung der Adelsgesellschaft alteuropaischer Art durch eine burgerliche Eigentumergesellschaft der fortschrittlicheren Art vorangetrieben. Das alte Siegel, das auf der starren Weitergabe der Familienehre vom Vater auf den altesten Sohn beruht, ist im Schwanken. In diesem Rahmen sind auch die vielen zeitgenossigen Diskussionen, zum Beispiel uber die Werte der Fideikommisse und Majorate zu betrachten. Die daraus resultierenden Erbschaftsdebatten beherrschen das politische Geschehen um die Wende des 18. Jahrhunderts. Das hohe Interesse vieler Autoren an diesem Themenkomplex zeigt sich an der Menge von literarischen Umsetzungen, vor allem in der ersten Halfte des 19. Jahrhunderts, welche die Problematik des Fideikommisses beinhalten. Gegenstand der Analyse wird sein, inwiefern sich die Kollektivsymbolik […] die nach der bleibenden Bedeutung der Franzosischen Revolution fragt […] noch im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bei E.T.A. Hoffmanns Das Majorat herausarbeiten lasst. Ich werde mich auch mit der Darstellung der Krise befassen, die sich zwischen dem Adel und dem Burgertum spurbar macht und den Konflikt der Generation behandeln Zum besseren Verstandnis werde ich eine kurze Erganzung in Bezug auf den Fideikommiss geben.