Ludwig muss sterben, weil das Vaterland leben soll...: Der Ursprung, die Grundlagen und die Folgen des Prozesses gegen Ludwig XVI. in seiner Bedeutung fur Frankreich, Tim Altpeter (9783656174264) — Readings Books
Ludwig muss sterben, weil das Vaterland leben soll...: Der Ursprung, die Grundlagen und die Folgen des Prozesses gegen Ludwig XVI. in seiner Bedeutung fur Frankreich
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Ludwig muss sterben, weil das Vaterland leben soll…: Der Ursprung, die Grundlagen und die Folgen des Prozesses gegen Ludwig XVI. in seiner Bedeutung fur Frankreich

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist erstaunlich, wie wenig sich die altere franzoesische Revolutionsforschung mit dem Thema des Prozesses gegen Ludwig XVI. auseinandergesetzt hat. Denn hier gipfelten alle Ereignisse, die seit der Einberufung der Generalstande im Mai 1789 stattgefunden hatten. Vielleicht liegt der Grund fur die anscheinend geringe Anziehungskraft des Prozesses auf Historiker an seinem angeblich vorherbestimmten Ausgang (Sturm auf die Tuilerien, Absetzung des Koenigs, Proklamation der Republik, Internierung des Koenigs im Temple).1 Die Entscheidung uber das weitere Schicksal des Koenigs erscheint in diesem Blickwinkel als schlichte Formalitat, als vorherbestimmt und offensichtlich. Selbst die gegenrevolutionaren und royalistischen Historiker wie Maistre und Bonald haben der Person des Koenigs nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Andere Historiker wie Aulard behandelten den Prozess nur aus der Perspektive des Parteikampfes von Girondisten und Montagnards. In keinem Fall werden die Schriften uber den Prozess dem enormen symbolischen Wert, des Aufeinandertreffens von Revolution und Koenig, gerecht. Unter den alteren franzoesischen Historikern scheint allein Michelet dem Prozess eine derartige Wirkkraft zukommen zu lassen und widmet ihm ganze 100 Seiten in seiner Geschichte der Franzoesischen Revolution.2 Erst im Zuge des 200jahrigen Jubilaums des Prozesses 1993 schien er mit den grandiosen Werken Walzers, Lombards und Jordans wieder ins Licht der Forschung geruckt zu sein.3 Doch selbst in den aktuellen Biographien Ludwigs XVI., bleibt der Prozess eine Randerscheinung und auf wenige Seiten begrenzt.4 Die vorliegende Arbeit moechte dieser Relativierung des Prozesses entgegenwirken und zeigen, was fur eine Bedeutung ihm eigentlich beizumessen ist. Dabei sollen vor allem die folgenden Fragenkomplexe geloest

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Format
Paperback
Publisher
Grin Publishing
Country
Germany
Date
19 April 2012
Pages
60
ISBN
9783656174264

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist erstaunlich, wie wenig sich die altere franzoesische Revolutionsforschung mit dem Thema des Prozesses gegen Ludwig XVI. auseinandergesetzt hat. Denn hier gipfelten alle Ereignisse, die seit der Einberufung der Generalstande im Mai 1789 stattgefunden hatten. Vielleicht liegt der Grund fur die anscheinend geringe Anziehungskraft des Prozesses auf Historiker an seinem angeblich vorherbestimmten Ausgang (Sturm auf die Tuilerien, Absetzung des Koenigs, Proklamation der Republik, Internierung des Koenigs im Temple).1 Die Entscheidung uber das weitere Schicksal des Koenigs erscheint in diesem Blickwinkel als schlichte Formalitat, als vorherbestimmt und offensichtlich. Selbst die gegenrevolutionaren und royalistischen Historiker wie Maistre und Bonald haben der Person des Koenigs nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Andere Historiker wie Aulard behandelten den Prozess nur aus der Perspektive des Parteikampfes von Girondisten und Montagnards. In keinem Fall werden die Schriften uber den Prozess dem enormen symbolischen Wert, des Aufeinandertreffens von Revolution und Koenig, gerecht. Unter den alteren franzoesischen Historikern scheint allein Michelet dem Prozess eine derartige Wirkkraft zukommen zu lassen und widmet ihm ganze 100 Seiten in seiner Geschichte der Franzoesischen Revolution.2 Erst im Zuge des 200jahrigen Jubilaums des Prozesses 1993 schien er mit den grandiosen Werken Walzers, Lombards und Jordans wieder ins Licht der Forschung geruckt zu sein.3 Doch selbst in den aktuellen Biographien Ludwigs XVI., bleibt der Prozess eine Randerscheinung und auf wenige Seiten begrenzt.4 Die vorliegende Arbeit moechte dieser Relativierung des Prozesses entgegenwirken und zeigen, was fur eine Bedeutung ihm eigentlich beizumessen ist. Dabei sollen vor allem die folgenden Fragenkomplexe geloest

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Format
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Publisher
Grin Publishing
Country
Germany
Date
19 April 2012
Pages
60
ISBN
9783656174264