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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universitat Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Spiele zur Einweihung des Kolosseums sind fur uns heute unter anderem dank Martials liber spectaculorum nachvollziehbar. Um in die Thematik einzufuhren, werde ich zunachst einen kurzen historischen UEberblick uber die roemischen Spiele geben. Dann zeige ich die Gesamtstruktur des liber spectaculorum auf und nenne verschiedene Aspekte von Martials literarischem Vorgehen anhand von sechs ausgewahlten Epigrammen. Ausserdem beschaftige ich mich mit der Frage, an welchen Adressaten Martial sein Buch richtet und mit welcher Intention er sein Werk geschrieben hat. In diesem Kontext werde ich Hubert Canciks Meinung diskutieren, dass das Buch der Schauspiele …das Erschreckendste, was antike Literatur hervorgebracht haben durfte, eine Art KZ-Lyrik sei. Die roemischen Spiele Laut Thomas Wiedemann spielten die Spiele im antiken Rom als Bestandteil der roemischen Kultur eine wichtige Rolle im Leben eines Roemers. Bereits im 6 Jh. v. Chr. entstand der erste Vorlaufer: die ludi. Mit diesem Begriff wurden zeremonielle Prozessionen auf dem Campus Martius bezeichnet, mit denen Wagenrennen und schauspielerische Aktivitaten verbunden waren. Aus diesen sollen sich laut roemischen Schriftstellern die traditionellen Schauspiele der roemischen Gesellschaft entwickelt haben. Man bezeichnete sie als Staatsangelegenheit, weshalb sie teilweise aus dem aerarium, der Staatskasse des roemischen Volkes, finanziert wurden. Die Gladiatorenkampfe und Tierhetzen kamen in Rom erst spater in Verbindung mit den ludi auf. Bis ins 3. Jh. n. Chr. unterschieden die Roemer beide Arten der Auffuhrung mit den Begriffen ludi und munera. Die Ludi publici bezeichneten Wagenrennen und schauspielerische Darstellungen, die auch weiterhin oeffentlich finanziell unterstutzt wurden und regelmassig stattfanden. Die Gladiatorenkampfe (munera) hingegen wurden zu bestimmte
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,0, Universitat Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Spiele zur Einweihung des Kolosseums sind fur uns heute unter anderem dank Martials liber spectaculorum nachvollziehbar. Um in die Thematik einzufuhren, werde ich zunachst einen kurzen historischen UEberblick uber die roemischen Spiele geben. Dann zeige ich die Gesamtstruktur des liber spectaculorum auf und nenne verschiedene Aspekte von Martials literarischem Vorgehen anhand von sechs ausgewahlten Epigrammen. Ausserdem beschaftige ich mich mit der Frage, an welchen Adressaten Martial sein Buch richtet und mit welcher Intention er sein Werk geschrieben hat. In diesem Kontext werde ich Hubert Canciks Meinung diskutieren, dass das Buch der Schauspiele …das Erschreckendste, was antike Literatur hervorgebracht haben durfte, eine Art KZ-Lyrik sei. Die roemischen Spiele Laut Thomas Wiedemann spielten die Spiele im antiken Rom als Bestandteil der roemischen Kultur eine wichtige Rolle im Leben eines Roemers. Bereits im 6 Jh. v. Chr. entstand der erste Vorlaufer: die ludi. Mit diesem Begriff wurden zeremonielle Prozessionen auf dem Campus Martius bezeichnet, mit denen Wagenrennen und schauspielerische Aktivitaten verbunden waren. Aus diesen sollen sich laut roemischen Schriftstellern die traditionellen Schauspiele der roemischen Gesellschaft entwickelt haben. Man bezeichnete sie als Staatsangelegenheit, weshalb sie teilweise aus dem aerarium, der Staatskasse des roemischen Volkes, finanziert wurden. Die Gladiatorenkampfe und Tierhetzen kamen in Rom erst spater in Verbindung mit den ludi auf. Bis ins 3. Jh. n. Chr. unterschieden die Roemer beide Arten der Auffuhrung mit den Begriffen ludi und munera. Die Ludi publici bezeichneten Wagenrennen und schauspielerische Darstellungen, die auch weiterhin oeffentlich finanziell unterstutzt wurden und regelmassig stattfanden. Die Gladiatorenkampfe (munera) hingegen wurden zu bestimmte