Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…

Forschungsarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (FB Erziehungswissenschaften, Institut fur Padagogik der Sekundarstufe), Sprache: Deutsch, Abstract: Das sokratische Nichtwissen ist der zentrale Gegenstand dieser historisch-systematischen Arbeit zu Platon. Diese spezifische Art von Nichtwissen wird im Zusammenhang einer Gesamtdeutung von Platons Dialogwerk in seiner Bedeutung fur ein sokratisch-skeptisches Bildungskonzept erarbeitet. Ausgangspunkt hierfur ist eine Skizze der gegenwartigen bildungstheoretischen Problemlage hinsichtlich der Konzeptualisierung eines Bildungsbegriffes, der als Orientierungskategorie fur die Padagogik tragfahig ist. Die Forschungsarbeit akzentuiert auf dem Hintergrund der Schriftkritik Platons die sokratisch-skeptische Vorbehaltlichkeit als wesentliches Charakteristikum des Philosophierens Platons und entfaltet das sokratische Nichtwissen als sokratisch-problemerschlossene Bildung. Es wird ein Konzept sokratisch-problemerschlossener Bildung vorgestellt und prazise konturiert. Hierdurch wird durch Ruckgriff auf das platonische Dialogwerk ein Potential antiken Bildungsdenkens als “sokratisches Erbe Platons erschlossen, das durch traditionsgeschichtliche Einseitigkeiten bis in die Gegenwart weitgehend verstellt ist. Dies ist von besonderer Bedeutung, weil das skeptisch-kritische Potential und die Bedeutsamkeit problematischer-vernunftiger Bildung fur das Bildungsdenken und fur die Bildungspraxis bis heute kaum wirksam geworden sind. Denn Platons Philosophieren als Grundstein abendlandischen Denkens wurde wesentlich im Sinne des problembewaltigenden Vernunftgebrauches rezipiert, was gravierende Einschrankungen fur die Moeglichkeiten bildungstheoretischen Denkens nach sich gezogen hat.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Stock availability can be subject to change without notice. We recommend calling the shop or contacting our online team to check availability of low stock items. Please see our Shopping Online page for more details.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (FB Erziehungswissenschaften, Institut fur Padagogik der Sekundarstufe), Sprache: Deutsch, Abstract: Das sokratische Nichtwissen ist der zentrale Gegenstand dieser historisch-systematischen Arbeit zu Platon. Diese spezifische Art von Nichtwissen wird im Zusammenhang einer Gesamtdeutung von Platons Dialogwerk in seiner Bedeutung fur ein sokratisch-skeptisches Bildungskonzept erarbeitet. Ausgangspunkt hierfur ist eine Skizze der gegenwartigen bildungstheoretischen Problemlage hinsichtlich der Konzeptualisierung eines Bildungsbegriffes, der als Orientierungskategorie fur die Padagogik tragfahig ist. Die Forschungsarbeit akzentuiert auf dem Hintergrund der Schriftkritik Platons die sokratisch-skeptische Vorbehaltlichkeit als wesentliches Charakteristikum des Philosophierens Platons und entfaltet das sokratische Nichtwissen als sokratisch-problemerschlossene Bildung. Es wird ein Konzept sokratisch-problemerschlossener Bildung vorgestellt und prazise konturiert. Hierdurch wird durch Ruckgriff auf das platonische Dialogwerk ein Potential antiken Bildungsdenkens als “sokratisches Erbe Platons erschlossen, das durch traditionsgeschichtliche Einseitigkeiten bis in die Gegenwart weitgehend verstellt ist. Dies ist von besonderer Bedeutung, weil das skeptisch-kritische Potential und die Bedeutsamkeit problematischer-vernunftiger Bildung fur das Bildungsdenken und fur die Bildungspraxis bis heute kaum wirksam geworden sind. Denn Platons Philosophieren als Grundstein abendlandischen Denkens wurde wesentlich im Sinne des problembewaltigenden Vernunftgebrauches rezipiert, was gravierende Einschrankungen fur die Moeglichkeiten bildungstheoretischen Denkens nach sich gezogen hat.