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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Geschwister-Scholl-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der preussische General Carl von Clausewitz bezeichnete den Krieg in seinem Werk Vom Kriege als ein wahres Chamaleon, weil er in jedem konkreten Falle seine Natur etwas andert . Das beruhmte Zitat spielt auf die hohe Bandbreite kriegerischer Konflikte an, die sich zwar immer ahneln, jedoch niemals gleichen. Obwohl Clausewitz eine stark auf die Nationen fokussierte und somit relativ uberschaubare Kriegskonzeption verfolgte, musste er sich die schwere Erfassbarkeit des empirischen Phanomens eingestehen. In der Welt des 21. Jahrhunderts wirft das Bild des Chamaleons noch weitaus gravierender die Frage auf, was sich noch unter den Begriff Krieg subsumieren lasst und was nicht. Mit anderen Worten: Wann kann man von Krieg sprechen, wann von Kriminalitat? Fur die Datenerhebung und die Auswertung sind diese Fragestellungen von zentraler Bedeutung. Zumal das empirische Phanomen Krieg einem steten Wandel unterzogen ist. Neue Aspekte wie der Postnationalismus, die Zunahme an innerstaatlichen Konflikten oder der transnationale Terrorismus fordern ein UEberdenken der staatszentrierten Kriegsdefinitionen. Doch auch die Methoden im Bereich der Kriegs- und Friedensforschung haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Zahlreiche quantitative Erhebungen, gespeichert in Datenbanken, ermoeglichen einen grossflachigen Vergleich von Einzelfallen. Die verwendeten Datensatze sind in den letzten Jahrzehnten unter der Pramisse der digitalen Revolution immer besser ausdifferenziert worden. Die Kriegsursachenforschung hat ebenfalls grosse Fortschritte gemacht muss sich aber in Hinblick auf die hohe Veranderungsdynamik der Fallbeispiele stets neuen Herausforderungen stellen. Dies gilt vor allem bei der Generierung und UEberprufung von Hypothesen und Forschun
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Geschwister-Scholl-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der preussische General Carl von Clausewitz bezeichnete den Krieg in seinem Werk Vom Kriege als ein wahres Chamaleon, weil er in jedem konkreten Falle seine Natur etwas andert . Das beruhmte Zitat spielt auf die hohe Bandbreite kriegerischer Konflikte an, die sich zwar immer ahneln, jedoch niemals gleichen. Obwohl Clausewitz eine stark auf die Nationen fokussierte und somit relativ uberschaubare Kriegskonzeption verfolgte, musste er sich die schwere Erfassbarkeit des empirischen Phanomens eingestehen. In der Welt des 21. Jahrhunderts wirft das Bild des Chamaleons noch weitaus gravierender die Frage auf, was sich noch unter den Begriff Krieg subsumieren lasst und was nicht. Mit anderen Worten: Wann kann man von Krieg sprechen, wann von Kriminalitat? Fur die Datenerhebung und die Auswertung sind diese Fragestellungen von zentraler Bedeutung. Zumal das empirische Phanomen Krieg einem steten Wandel unterzogen ist. Neue Aspekte wie der Postnationalismus, die Zunahme an innerstaatlichen Konflikten oder der transnationale Terrorismus fordern ein UEberdenken der staatszentrierten Kriegsdefinitionen. Doch auch die Methoden im Bereich der Kriegs- und Friedensforschung haben sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Zahlreiche quantitative Erhebungen, gespeichert in Datenbanken, ermoeglichen einen grossflachigen Vergleich von Einzelfallen. Die verwendeten Datensatze sind in den letzten Jahrzehnten unter der Pramisse der digitalen Revolution immer besser ausdifferenziert worden. Die Kriegsursachenforschung hat ebenfalls grosse Fortschritte gemacht muss sich aber in Hinblick auf die hohe Veranderungsdynamik der Fallbeispiele stets neuen Herausforderungen stellen. Dies gilt vor allem bei der Generierung und UEberprufung von Hypothesen und Forschun