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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Theorien der Gerechtigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Utilitarismus als philosophisch-ethische Richtung hat wenig mit unserem alltaglichen Begriff utilitaristisch zu tun, welcher meist geringschatzig als ein blosses Starren auf den eigenen Nutzen verstanden wird. Der philosophische Utilitarismus hingegen ist eine sehr differenzierte Richtung in der Ethik, zu dessen wichtigsten klassischen Vertretern Bentham, Mill und Sidgwick zahlen. Der Utilitarismus ist einer der seltenen Versuche, allgemein verbindliche Normen mithilfe wissenschaftlicher Mittel zu begrunden. In der deutschen Diskussion wurden die Problemstellung des Utilitarismus und sein Loesungsansatz allerdings lange vernachlassigt, weshalb man mit dem Utilitarismus im deutschen Sprachraum oft nur Selbstinteresse und Opportunismus verbindet, ihn als plane Nutzlichkeitsmoral beschimpft und ihn sogar in seinem Extrem fur den reine(n) Wertnihilismus halt. Oft wird allerdings ein entscheidender Aspekt des Utilitarismus, dass er immer auf den groessten Nutzen fur das Allgemeinwohl und nicht nur auf egoistische Nutzenvermehrung zielt, ubersehen. Dennoch gehoeren utilitaristische Ansatze neben den deontologischen zu den wichtigsten ethischen Begrundungszusammenhangen und der Utilitarismus gilt in der englischsprachigen Welt seit Bentham und Mill als eine der wichtigsten moralphilosophischen Positionen . Nach der utilitaristischen Lehre gibt es ein einziges Prinzip um zu bewerten, ob eine einzelne oder eine regelmassig stattfindende Handlung als moralisch akzeptabel gelten kann. Eine Handlung kann dann als sittlich verbindlich gelten, wenn die Folgen dieser Handlung fur alle Betroffenen optimal, also nutzlich, sind. Diese These besteht aus vier Teilthesen, welche ich im Folgenden au
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Theorien der Gerechtigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Utilitarismus als philosophisch-ethische Richtung hat wenig mit unserem alltaglichen Begriff utilitaristisch zu tun, welcher meist geringschatzig als ein blosses Starren auf den eigenen Nutzen verstanden wird. Der philosophische Utilitarismus hingegen ist eine sehr differenzierte Richtung in der Ethik, zu dessen wichtigsten klassischen Vertretern Bentham, Mill und Sidgwick zahlen. Der Utilitarismus ist einer der seltenen Versuche, allgemein verbindliche Normen mithilfe wissenschaftlicher Mittel zu begrunden. In der deutschen Diskussion wurden die Problemstellung des Utilitarismus und sein Loesungsansatz allerdings lange vernachlassigt, weshalb man mit dem Utilitarismus im deutschen Sprachraum oft nur Selbstinteresse und Opportunismus verbindet, ihn als plane Nutzlichkeitsmoral beschimpft und ihn sogar in seinem Extrem fur den reine(n) Wertnihilismus halt. Oft wird allerdings ein entscheidender Aspekt des Utilitarismus, dass er immer auf den groessten Nutzen fur das Allgemeinwohl und nicht nur auf egoistische Nutzenvermehrung zielt, ubersehen. Dennoch gehoeren utilitaristische Ansatze neben den deontologischen zu den wichtigsten ethischen Begrundungszusammenhangen und der Utilitarismus gilt in der englischsprachigen Welt seit Bentham und Mill als eine der wichtigsten moralphilosophischen Positionen . Nach der utilitaristischen Lehre gibt es ein einziges Prinzip um zu bewerten, ob eine einzelne oder eine regelmassig stattfindende Handlung als moralisch akzeptabel gelten kann. Eine Handlung kann dann als sittlich verbindlich gelten, wenn die Folgen dieser Handlung fur alle Betroffenen optimal, also nutzlich, sind. Diese These besteht aus vier Teilthesen, welche ich im Folgenden au