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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Universitat zu Koeln (Seminar fur Sozialpolitik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gesundheitssysteme westlicher Industriegesellschaften werden zunehmend mit zwei Problemen konfrontiert. Auf der einen Seite wachst der Bedarf an medizinischer Versorgung aufgrund eines Wandels der Morbiditatsstruktur. Es kommt hinzu, dass die Leistungsfahigkeit der primarsozialen Netzwerke wie z.B. Familie und Nachbarschaft weiter abnimmt. Auf der anderen Seite stehen den Gesundheitssystemen u.a. durch den Anstieg der Behandlungskosten zunehmend weniger finanzielle Ressourcen zur Verfugung. Zur Bewaltigung koennen auf der einen Seite die Reorganisation und qualitative Verbesserung der Versorgung sowie ihrer Finanzierung und auf der anderen Seite die Senkung des Bedarfs an medizinischen Leistungen genannt werden. Die Selbsthilfe hat sich vor allem in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung entwickelt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Betroffener ausserhalb des professionellen Dienstleistungssektors. Sie kann durch ihre Starkung von Eigenverantwortung und Teilhabe der Betroffenen eine Reduktion der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen bewirken. Ebenso leistet sie psychologische Unterstutzungen, die in diesem Ausmass nicht vom professionellen System getragen werden koennen. Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe und ihrer besonderer Merkmale. Neben der Arbeitsweise werden die uberregionalen verbandlichen Strukturen der Selbsthilfe in Deutschland vorgestellt und deren Zusammenhange erlautert. Nach allgemeinen Erlauterungen wird anhand einer Studie speziell die Informiertheit der Bevoelkerung dargestellt, um Aktivierungspotentiale fur das Engagement in Selbsthilfegruppen aufzuzeigen. Eine zweite Studie zeigt den aktuellen Stand der Kooperationen zwischen Selbsthilfegruppen und AErzten.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Universitat zu Koeln (Seminar fur Sozialpolitik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gesundheitssysteme westlicher Industriegesellschaften werden zunehmend mit zwei Problemen konfrontiert. Auf der einen Seite wachst der Bedarf an medizinischer Versorgung aufgrund eines Wandels der Morbiditatsstruktur. Es kommt hinzu, dass die Leistungsfahigkeit der primarsozialen Netzwerke wie z.B. Familie und Nachbarschaft weiter abnimmt. Auf der anderen Seite stehen den Gesundheitssystemen u.a. durch den Anstieg der Behandlungskosten zunehmend weniger finanzielle Ressourcen zur Verfugung. Zur Bewaltigung koennen auf der einen Seite die Reorganisation und qualitative Verbesserung der Versorgung sowie ihrer Finanzierung und auf der anderen Seite die Senkung des Bedarfs an medizinischen Leistungen genannt werden. Die Selbsthilfe hat sich vor allem in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung entwickelt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Betroffener ausserhalb des professionellen Dienstleistungssektors. Sie kann durch ihre Starkung von Eigenverantwortung und Teilhabe der Betroffenen eine Reduktion der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen bewirken. Ebenso leistet sie psychologische Unterstutzungen, die in diesem Ausmass nicht vom professionellen System getragen werden koennen. Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe und ihrer besonderer Merkmale. Neben der Arbeitsweise werden die uberregionalen verbandlichen Strukturen der Selbsthilfe in Deutschland vorgestellt und deren Zusammenhange erlautert. Nach allgemeinen Erlauterungen wird anhand einer Studie speziell die Informiertheit der Bevoelkerung dargestellt, um Aktivierungspotentiale fur das Engagement in Selbsthilfegruppen aufzuzeigen. Eine zweite Studie zeigt den aktuellen Stand der Kooperationen zwischen Selbsthilfegruppen und AErzten.