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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Staatslehre und Staatsbeschreibung in der Fruhen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Niccolo Machiavelli, einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit, war nicht nur Florentinischer Politiker und Philosoph, Dichter und Komodienschreiber, er war auch Geschichtsschreiber. Ziel der Arbeit ist es, zu versuchen, den Zusammenhang zwischen Machiavelli als politischen Denker und seiner Istorie fiorentine (Geschichte von Florenz) herzustellen. Die Geschichtsschreibung zu Zeiten Machiavellis war gepragt vom humanistischen Geschichtsinteresse. Beeinflusst von der klassischen Historiographie war die Geschichte an sich fur die Humanisten etwas Nebensachliches. Machiavellis Schrift uber die Geschichte von Florenz war fur ihn etwas Einzigartiges unter seinen Werken, war er doch eigentlich mehr politischer Denker als Geschichtsschreiber. Doch die Istorie fiorentine, Machiavellis drittgrotes Werk nach Il Principe (Der Furst) und den Discorsi sopra la prima Deca di Tito Livio (Abhandlungen uber die ersten zehn Bucher des Titus Livius), zeigt ebenso deutlich Machiavellis politisches Denken. Dennoch hat die Istorie fiorentine heftige Kontroversen ausgelost. Wahrend die Anhanger Machiavellis in diesem Werk die Begrundung der modernen Historiographie sehen, charakterisieren es seine Kritiker als ausfuhrliche Darstellung der Vorschriften und Regeln, wie Machiavelli sie bereits in den Discorsi und im Il principe dargestellt hatte. Eine dritte Meinung der Machiavelli-Analysten sieht in der Geschichte von Florenz den letzten Teil in der Entwicklung des Machiavellistischen Denkens. Die Geschichte von Florenz bedient sich am Material aus Chroniken oder alteren Abhandlungen uber die Stadtgeschichte und ist somit kein Originalwerk im eigentlichen Sinne. Anstatt kulturelle Aspekte (oder
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Staatslehre und Staatsbeschreibung in der Fruhen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Niccolo Machiavelli, einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit, war nicht nur Florentinischer Politiker und Philosoph, Dichter und Komodienschreiber, er war auch Geschichtsschreiber. Ziel der Arbeit ist es, zu versuchen, den Zusammenhang zwischen Machiavelli als politischen Denker und seiner Istorie fiorentine (Geschichte von Florenz) herzustellen. Die Geschichtsschreibung zu Zeiten Machiavellis war gepragt vom humanistischen Geschichtsinteresse. Beeinflusst von der klassischen Historiographie war die Geschichte an sich fur die Humanisten etwas Nebensachliches. Machiavellis Schrift uber die Geschichte von Florenz war fur ihn etwas Einzigartiges unter seinen Werken, war er doch eigentlich mehr politischer Denker als Geschichtsschreiber. Doch die Istorie fiorentine, Machiavellis drittgrotes Werk nach Il Principe (Der Furst) und den Discorsi sopra la prima Deca di Tito Livio (Abhandlungen uber die ersten zehn Bucher des Titus Livius), zeigt ebenso deutlich Machiavellis politisches Denken. Dennoch hat die Istorie fiorentine heftige Kontroversen ausgelost. Wahrend die Anhanger Machiavellis in diesem Werk die Begrundung der modernen Historiographie sehen, charakterisieren es seine Kritiker als ausfuhrliche Darstellung der Vorschriften und Regeln, wie Machiavelli sie bereits in den Discorsi und im Il principe dargestellt hatte. Eine dritte Meinung der Machiavelli-Analysten sieht in der Geschichte von Florenz den letzten Teil in der Entwicklung des Machiavellistischen Denkens. Die Geschichte von Florenz bedient sich am Material aus Chroniken oder alteren Abhandlungen uber die Stadtgeschichte und ist somit kein Originalwerk im eigentlichen Sinne. Anstatt kulturelle Aspekte (oder