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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Denkt man an Germanen, so wird oft die Legende von blutigen Ritualmorden, archaischen Stammesstrukturen und ruckstandiger Technik tradiert. Es scheint, als habe das antike Bild der Germanen mit ihren wild blickenden blauen Augen, dem roetlichen Haar und den grossen Gestalten bis heute Gultigkeit . Interessant ist es deshalb, das Germanenbild jener antiken Autoren zu untersuchen, die das bis in unsere Zeit nachwirkende Bild lieferten. Besonders relevant sind dabei Caesar und Tacitus, denn ihre Schriften enthalten die wichtigsten erhaltenen ethnographischen Informationen uber die Voelkerschaften, die rechts des Rheins lebten. Daruber hinaus pragten sie das fur Jahrhunderte gultige Germanenbild. Was auch immer eine korrekte Definition des Begriffs Germane - sofern es diese uberhaupt geben kann - sei: Das in den Quellen Widergespiegelte ist nicht unbedingt identisch mit der Realitat. Die Art der Widerspiegelung aber erklart sich aus einem Apparat von Voraussetzungen, denen der Autor verhaftet ist. Wesentlich gehoeren dazu Ziel und Zweck seiner Arbeit, die hier nicht aus den Augen verloren werden durfen. Da nach antiker Vorstellung der Germane den Barbaren schlechthin verkoerperte, wird zunachst ein kurzer UEberblick zur Entwicklung des Barbarenbegriffs gegeben, der sich sehr fruh in der griechischen Antike entwickelte und von den Roemern im Zuge ihrer Hellenisierung ubernommen wurde. Nach einer knappen Darstellung des Lebens und des Werks Caesars wird sein Germanenbegriff untersucht, um dann sein Germanenbild anhand der oben genannten Stellen unter systematischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Im zweiten Teil der Analyse wird nach der Darstellung des Lebens und Werks Tacitus’ sein Germanenbegriff und -bild untersucht, um schliesslich einen systematischen Vergleich des cae
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Freie Universitat Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Denkt man an Germanen, so wird oft die Legende von blutigen Ritualmorden, archaischen Stammesstrukturen und ruckstandiger Technik tradiert. Es scheint, als habe das antike Bild der Germanen mit ihren wild blickenden blauen Augen, dem roetlichen Haar und den grossen Gestalten bis heute Gultigkeit . Interessant ist es deshalb, das Germanenbild jener antiken Autoren zu untersuchen, die das bis in unsere Zeit nachwirkende Bild lieferten. Besonders relevant sind dabei Caesar und Tacitus, denn ihre Schriften enthalten die wichtigsten erhaltenen ethnographischen Informationen uber die Voelkerschaften, die rechts des Rheins lebten. Daruber hinaus pragten sie das fur Jahrhunderte gultige Germanenbild. Was auch immer eine korrekte Definition des Begriffs Germane - sofern es diese uberhaupt geben kann - sei: Das in den Quellen Widergespiegelte ist nicht unbedingt identisch mit der Realitat. Die Art der Widerspiegelung aber erklart sich aus einem Apparat von Voraussetzungen, denen der Autor verhaftet ist. Wesentlich gehoeren dazu Ziel und Zweck seiner Arbeit, die hier nicht aus den Augen verloren werden durfen. Da nach antiker Vorstellung der Germane den Barbaren schlechthin verkoerperte, wird zunachst ein kurzer UEberblick zur Entwicklung des Barbarenbegriffs gegeben, der sich sehr fruh in der griechischen Antike entwickelte und von den Roemern im Zuge ihrer Hellenisierung ubernommen wurde. Nach einer knappen Darstellung des Lebens und des Werks Caesars wird sein Germanenbegriff untersucht, um dann sein Germanenbild anhand der oben genannten Stellen unter systematischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Im zweiten Teil der Analyse wird nach der Darstellung des Lebens und Werks Tacitus’ sein Germanenbegriff und -bild untersucht, um schliesslich einen systematischen Vergleich des cae