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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: John Locke, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das grosse Ziel, mit welchem die Menschen in eine Gesellschaft eintreten, ist der Genuss ihres Eigentums in Frieden und Sicherheit, und das grosse Werkzeug und Mittel dazu sind die Gesetze, die in dieser Gesellschaft erlassen worden sind. (Locke 2005 134: 101). Nach dem englischen Staatstheoretiker John Locke liegen der Begrundung einer Gesellschaft, der Urform menschlichen Zusammenlebens, primar praktische Grunde zugrunde. Ein Leben in Frieden und Sicherheit sowie die Sicherung von Eigentum als Ziel, gewahrleistet durch Gesetze. Deshalb schlussfolgerte Locke weiter: Das erste und grundlegende positive Gesetz aller Staaten ist daher die Begrundung der legislativen Gewalt. (ebd. 2005 134:101). Damit skizzierte Locke nicht nur einen Staat, in dem die hoechste Gewalt die Legislative sei, sondern er implizierte eine Arbeitsteilung innerhalb der Staatsgewalt - eine Gewaltenteilung und reihte sich damit in die Riege bedeutender Staatstheoretiker ein, deren Anliegen es war, Legitimationskriterien politischer Herrschaft zu formulieren. In der Ideengeschichte sind die Vertragstheorien eine moegliche Form der Begrundung politischer Systeme. Namenhafte Kontraktualisten wie Thomas Hobbes oder eben John Locke trugen mit ihren Theorien von der Begrundung bis hin zur moeglichen Gestaltung des Staatswesens wesentlich zur Aufloesung des scholastischen Weltbildes ihrer Zeit bei. Wahrend sich im 17. Jahrhundert in Frankreich der Absolutismus verbreitete und dominierte, Fursten in den deutschen Kleinstaaten ihre Macht auf Kosten freiheitlicher Ideale festigten und die Schrecken des Dreissigjahrigen Krieges uberwunden wurden, brach in England eine bedeutende Epoche an. Sie war gepragt von starken politischen, sozialen, wi
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Politikwissenschaft), Veranstaltung: John Locke, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das grosse Ziel, mit welchem die Menschen in eine Gesellschaft eintreten, ist der Genuss ihres Eigentums in Frieden und Sicherheit, und das grosse Werkzeug und Mittel dazu sind die Gesetze, die in dieser Gesellschaft erlassen worden sind. (Locke 2005 134: 101). Nach dem englischen Staatstheoretiker John Locke liegen der Begrundung einer Gesellschaft, der Urform menschlichen Zusammenlebens, primar praktische Grunde zugrunde. Ein Leben in Frieden und Sicherheit sowie die Sicherung von Eigentum als Ziel, gewahrleistet durch Gesetze. Deshalb schlussfolgerte Locke weiter: Das erste und grundlegende positive Gesetz aller Staaten ist daher die Begrundung der legislativen Gewalt. (ebd. 2005 134:101). Damit skizzierte Locke nicht nur einen Staat, in dem die hoechste Gewalt die Legislative sei, sondern er implizierte eine Arbeitsteilung innerhalb der Staatsgewalt - eine Gewaltenteilung und reihte sich damit in die Riege bedeutender Staatstheoretiker ein, deren Anliegen es war, Legitimationskriterien politischer Herrschaft zu formulieren. In der Ideengeschichte sind die Vertragstheorien eine moegliche Form der Begrundung politischer Systeme. Namenhafte Kontraktualisten wie Thomas Hobbes oder eben John Locke trugen mit ihren Theorien von der Begrundung bis hin zur moeglichen Gestaltung des Staatswesens wesentlich zur Aufloesung des scholastischen Weltbildes ihrer Zeit bei. Wahrend sich im 17. Jahrhundert in Frankreich der Absolutismus verbreitete und dominierte, Fursten in den deutschen Kleinstaaten ihre Macht auf Kosten freiheitlicher Ideale festigten und die Schrecken des Dreissigjahrigen Krieges uberwunden wurden, brach in England eine bedeutende Epoche an. Sie war gepragt von starken politischen, sozialen, wi