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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen (FB Germanistik), Veranstaltung: Clemens Brentano (PS), Sprache: Deutsch, Abstract: Die meisten Figuren in Brentanos Roman Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter tauchen bereits in der ersten Halfte des Romans auf. Eine Ausnahme davon bildet die Figur der Violette, die erst im zweiten Teil in die Romanhandlung eintritt. Allerdings findet hier nicht ihre eigentliche Person Erwahnung, sondern vielmehr ihr Grabmal, das von dem Erzahler Maria besichtigt wird. Dieses Grabmal zeigt die Apotheose Violettas, ihre Erhoehung im Tod. Kontrovers dazu ist die Beschreibung der Figur durch den Protagonisten Godwi, der die leidvolle Geschichte des Madchens kennt und damit nicht die Heilige, sondern die Hure. Violetta vereinigt also zwei grundsatzlich verschiedene Seiten, die auf den ersten Blick nicht miteinander vereinbar scheinen. In den ersten zwei Kapiteln meiner Arbeit werde ich zunachst diese beiden verschiedenen Seiten ausfuhrlich darlegen, um spater in einem dritten Kapitel den Versuch zu unternehmen, das gleichzeitige Bestehen beider zu erklaren. Dazu moechte ich erst einmal besonders auf die Beschreibung und Interpretation des Grabmals eingehen, um anhand dessen die ‘Heiligkeit’ der Violetta darzustellen. Dabei wird auch herauszustellen sein, dass Poesie und Liebe dem Leben unversoehnlich entgegenstehen. Dies moechte ich dann in einem nachsten Schritt an der Lebensgeschichte Violettes noch einmal hervorheben und deutlich machen, welche Funktion der Kunst dabei zukommt. Zum Schluss werde ich mich darum bemuhen, beide Seiten aufeinander zu beziehen, sowohl die aus der Sicht Marias, als auch die aus der Sicht Godwis, um zu untersuchen, inwieweit sie miteinander vereinbar sind. Da es den Umfang einer Proseminar-Arbeit leider ubersteigen wurde, habe ich darauf verzichtet, naher auf die zahlreichen Parallelen zu anderen Romanfiguren einzugehen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen (FB Germanistik), Veranstaltung: Clemens Brentano (PS), Sprache: Deutsch, Abstract: Die meisten Figuren in Brentanos Roman Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter tauchen bereits in der ersten Halfte des Romans auf. Eine Ausnahme davon bildet die Figur der Violette, die erst im zweiten Teil in die Romanhandlung eintritt. Allerdings findet hier nicht ihre eigentliche Person Erwahnung, sondern vielmehr ihr Grabmal, das von dem Erzahler Maria besichtigt wird. Dieses Grabmal zeigt die Apotheose Violettas, ihre Erhoehung im Tod. Kontrovers dazu ist die Beschreibung der Figur durch den Protagonisten Godwi, der die leidvolle Geschichte des Madchens kennt und damit nicht die Heilige, sondern die Hure. Violetta vereinigt also zwei grundsatzlich verschiedene Seiten, die auf den ersten Blick nicht miteinander vereinbar scheinen. In den ersten zwei Kapiteln meiner Arbeit werde ich zunachst diese beiden verschiedenen Seiten ausfuhrlich darlegen, um spater in einem dritten Kapitel den Versuch zu unternehmen, das gleichzeitige Bestehen beider zu erklaren. Dazu moechte ich erst einmal besonders auf die Beschreibung und Interpretation des Grabmals eingehen, um anhand dessen die ‘Heiligkeit’ der Violetta darzustellen. Dabei wird auch herauszustellen sein, dass Poesie und Liebe dem Leben unversoehnlich entgegenstehen. Dies moechte ich dann in einem nachsten Schritt an der Lebensgeschichte Violettes noch einmal hervorheben und deutlich machen, welche Funktion der Kunst dabei zukommt. Zum Schluss werde ich mich darum bemuhen, beide Seiten aufeinander zu beziehen, sowohl die aus der Sicht Marias, als auch die aus der Sicht Godwis, um zu untersuchen, inwieweit sie miteinander vereinbar sind. Da es den Umfang einer Proseminar-Arbeit leider ubersteigen wurde, habe ich darauf verzichtet, naher auf die zahlreichen Parallelen zu anderen Romanfiguren einzugehen.