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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich P dagogik - Allgemein, Note: 1,0, Westf lische Wilhelms-Universit t M nster (Fachbereich P dagogik), 135 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Begr ndung der These von der Konstruktion aller Kognition bedienen sich die Konstruktivisten eines Experimentes, welches dem Nachweis des blinden Fleckes auf der Retina dient. Die Tatsache, dass das Sichtfeld trotz nachweisbarer Unterbrechung zusammenh ngend wahrgenommen wird, gilt ihnen als Beweis f r den selbstreferentiellen Aufbau kognitiver Strukturen. Man sieht nicht, dass man nichts sieht, folgert von F rster und erkl rt so das eigentliche Nichtsehen zum Ausgangspunkt konstruktiven, subjektspezifischen Sehens. Bereits auf der Ebene der empirischen Bezugswissenschaften schleicht sich jedoch eine Unsch rfe in das konstruktivistische Denken ein, die den Grundstein f r die sich anschlie enden Erkl rungsnotst nde der Erkenntnistheorie und ihrer p dagogischen Indienstnahme legt. Zwar vermag es die neurophysiologische Forschung, genaue Analysen der materiellen Beschaffenheit des Gehirns vorzulegen und Beschreibungsmodelle f r den Transfer sinnlicher Wahrnehmungsimpulse in die subjektspezifische Systemstruktur des Gehirns zu entwickeln, die Unm glichkeit jedoch, die gehirninterne Hervorbringung individueller Wahrnehmungsresultate durch die Verkn pfung gegenw rtig erlebter und in der Vergangenheit bereits verarbeiteter Sinneseindr cke nachzuzeichnen, beschreibt ein Nichtsehen, dass dem blinden Fleck auf der Retina insofern hnelt, als sich auch diesem nur durch die entkr ftende berlagerung mit dem Sichtbaren begegnen l sst. Die Verabsolutierung der These der strukturdeterminierten Kognition wird so zur zwingenden Notwendigkeit einer Neurophysiologie, die ihr Sehen der Sichtbarkeit materieller Spezifik verdankt. Im ersten Teil dieses Textes werden sowohl die neurobiologischen Grundlagen als auch die sich aus ihnen ableitenden konstruktivistischen Thesen
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich P dagogik - Allgemein, Note: 1,0, Westf lische Wilhelms-Universit t M nster (Fachbereich P dagogik), 135 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Begr ndung der These von der Konstruktion aller Kognition bedienen sich die Konstruktivisten eines Experimentes, welches dem Nachweis des blinden Fleckes auf der Retina dient. Die Tatsache, dass das Sichtfeld trotz nachweisbarer Unterbrechung zusammenh ngend wahrgenommen wird, gilt ihnen als Beweis f r den selbstreferentiellen Aufbau kognitiver Strukturen. Man sieht nicht, dass man nichts sieht, folgert von F rster und erkl rt so das eigentliche Nichtsehen zum Ausgangspunkt konstruktiven, subjektspezifischen Sehens. Bereits auf der Ebene der empirischen Bezugswissenschaften schleicht sich jedoch eine Unsch rfe in das konstruktivistische Denken ein, die den Grundstein f r die sich anschlie enden Erkl rungsnotst nde der Erkenntnistheorie und ihrer p dagogischen Indienstnahme legt. Zwar vermag es die neurophysiologische Forschung, genaue Analysen der materiellen Beschaffenheit des Gehirns vorzulegen und Beschreibungsmodelle f r den Transfer sinnlicher Wahrnehmungsimpulse in die subjektspezifische Systemstruktur des Gehirns zu entwickeln, die Unm glichkeit jedoch, die gehirninterne Hervorbringung individueller Wahrnehmungsresultate durch die Verkn pfung gegenw rtig erlebter und in der Vergangenheit bereits verarbeiteter Sinneseindr cke nachzuzeichnen, beschreibt ein Nichtsehen, dass dem blinden Fleck auf der Retina insofern hnelt, als sich auch diesem nur durch die entkr ftende berlagerung mit dem Sichtbaren begegnen l sst. Die Verabsolutierung der These der strukturdeterminierten Kognition wird so zur zwingenden Notwendigkeit einer Neurophysiologie, die ihr Sehen der Sichtbarkeit materieller Spezifik verdankt. Im ersten Teil dieses Textes werden sowohl die neurobiologischen Grundlagen als auch die sich aus ihnen ableitenden konstruktivistischen Thesen