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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie, Note: 2,0, Universitat Hamburg, 69+29Online Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Gebiet des heutigen Irak, die fruchtbare Region um die beiden Stroeme Euphrat und Tigris, gehoert zu den altesten Kulturlandschaften der Welt. Nach dem Untergang der alten orientalischen Hochkulturen und Reiche wurde es zum Mittelpunkt des Perserreiches und ab dem achten Jahrhundert zum Kernraum des islamischen Weltreiches. Bis 1918 war es Teil des Osmanischen Reiches und stand nach Grundung des modernen Irak 1921 unter britischer Mandatsherrschaft. Das mit reichen OElvorkommen gesegnete Land konnte seine volle Unabhangigkeit nur unter grossen Opfern erkampfen. Immer wieder wechselnde Staatsformen, Regierungsumsturze und Putschversuche, Interventionen externer Grossmachte und fortwahrende Konflikte mit den Nachbarstaaten liessen die Bevoelkerung auch in der Folgezeit kaum zur Ruhe kommen. Saddam Hussein und sein totalitares Unterdruckungsregime seit 1979 sowie drei Kriege fuhrten den Irak schliesslich an den Rand des Abgrundes. Die grosse Masse der Iraker hatte unter drei Dekaden baathistischer Herrschaft nicht nur nahezu alle burgerlichen Rechte verloren, sondern litt auch unter grossen wirtschaftlichen und menschlichen Repressalien. Der Irak wurde 2003 durch einen heftigst umstrittenen Militareinsatz unter Fuhrung der USA und Grossbritanniens von dem Regime Saddam Husseins befreit und steht an einem Neuanfang. Erfolg wie Misserfolg beim laufenden gesellschaftlichen und politischen Umbruch im Irak sind davon abhangig, ob die irakischen Gegebenheiten und das komplizierte Beziehungsgeflecht, welches die Heterogenitat des Landes widerspiegelt, in der Art und Weise verstanden und bewertet werden koennen, dass nach der UEbergangsphase eine Regierung gebildet werden kann, welche innerhalb der irakischen Gesellschaft die noetige Legitimitat besitzt.
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie, Note: 2,0, Universitat Hamburg, 69+29Online Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Gebiet des heutigen Irak, die fruchtbare Region um die beiden Stroeme Euphrat und Tigris, gehoert zu den altesten Kulturlandschaften der Welt. Nach dem Untergang der alten orientalischen Hochkulturen und Reiche wurde es zum Mittelpunkt des Perserreiches und ab dem achten Jahrhundert zum Kernraum des islamischen Weltreiches. Bis 1918 war es Teil des Osmanischen Reiches und stand nach Grundung des modernen Irak 1921 unter britischer Mandatsherrschaft. Das mit reichen OElvorkommen gesegnete Land konnte seine volle Unabhangigkeit nur unter grossen Opfern erkampfen. Immer wieder wechselnde Staatsformen, Regierungsumsturze und Putschversuche, Interventionen externer Grossmachte und fortwahrende Konflikte mit den Nachbarstaaten liessen die Bevoelkerung auch in der Folgezeit kaum zur Ruhe kommen. Saddam Hussein und sein totalitares Unterdruckungsregime seit 1979 sowie drei Kriege fuhrten den Irak schliesslich an den Rand des Abgrundes. Die grosse Masse der Iraker hatte unter drei Dekaden baathistischer Herrschaft nicht nur nahezu alle burgerlichen Rechte verloren, sondern litt auch unter grossen wirtschaftlichen und menschlichen Repressalien. Der Irak wurde 2003 durch einen heftigst umstrittenen Militareinsatz unter Fuhrung der USA und Grossbritanniens von dem Regime Saddam Husseins befreit und steht an einem Neuanfang. Erfolg wie Misserfolg beim laufenden gesellschaftlichen und politischen Umbruch im Irak sind davon abhangig, ob die irakischen Gegebenheiten und das komplizierte Beziehungsgeflecht, welches die Heterogenitat des Landes widerspiegelt, in der Art und Weise verstanden und bewertet werden koennen, dass nach der UEbergangsphase eine Regierung gebildet werden kann, welche innerhalb der irakischen Gesellschaft die noetige Legitimitat besitzt.