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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die tiefgreifenden Veranderungen der letzten zehn Jahre in den mittel- und osteuropaischen Staaten haben die Grundlage der Europapolitik voellig verandert: Die kommunistischen Regime sind zusammengebrochen, der Warschauer Pakt und der Rat fur Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) haben sich aufgeloest, und die Staatenwelt des ehemaligen Ostblocks hat sich neu formiert. Die Europaische Gemeinschaft hatte sich bis dahin als stabile Groesse in Europa erwiesen und wurde deshalb zum naturlichen Adressaten vielfaltiger und weitreichender Erwartungen von Seiten der teilweise neu entstandenen Staaten Mittel- und Osteuropas (MOE). Sie sehen die Mitgliedschaft in der Europaischen Union (EU) als eine Chance auf politische und vor allem wirtschaftliche Stabilitat, auf Modernisierung und Sicherheit. Bei der Erweiterungsrunde vom 1. Januar 1995, als Finnland, Schweden und OEsterreich in die EU aufgenommen wurden, waren die Beitrittsverhandlungen - trotz der Streitpunkte um Alpentransit und Fischfangquote - relativ rasch und problemlos verlaufen, denn es handelte sich damals bereits um Lander, die uber eine ausreichende bis gute Wirtschaftskraft verfugten. Daher konnte die Erweiterung um die ehemaligen EFTA-Staaten auch ohne Reformen innerhalb der Gemeinschaft bestritten werden. In bezug auf die mittel- und osteuropaischen Staaten ist es jedoch fraglich, ob gleichzeitig mit der geplanten Weiterentwicklung der bestehenden Gemeinschaft zu einer Wirtschafts- und Wahrungsunion und zur Politischen Union auch eine rasche Vollmitgliedschaft aller mittel- und osteuropaischen Staaten zu bewaltigen ist. Sie mussen zunachst ihre politischen Systeme zu stabilen Demokratien entwickeln und in wirtschaftlicher Hinsicht zu funktionierenden Marktwirtschaften umgebaut werden, und sich
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die tiefgreifenden Veranderungen der letzten zehn Jahre in den mittel- und osteuropaischen Staaten haben die Grundlage der Europapolitik voellig verandert: Die kommunistischen Regime sind zusammengebrochen, der Warschauer Pakt und der Rat fur Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) haben sich aufgeloest, und die Staatenwelt des ehemaligen Ostblocks hat sich neu formiert. Die Europaische Gemeinschaft hatte sich bis dahin als stabile Groesse in Europa erwiesen und wurde deshalb zum naturlichen Adressaten vielfaltiger und weitreichender Erwartungen von Seiten der teilweise neu entstandenen Staaten Mittel- und Osteuropas (MOE). Sie sehen die Mitgliedschaft in der Europaischen Union (EU) als eine Chance auf politische und vor allem wirtschaftliche Stabilitat, auf Modernisierung und Sicherheit. Bei der Erweiterungsrunde vom 1. Januar 1995, als Finnland, Schweden und OEsterreich in die EU aufgenommen wurden, waren die Beitrittsverhandlungen - trotz der Streitpunkte um Alpentransit und Fischfangquote - relativ rasch und problemlos verlaufen, denn es handelte sich damals bereits um Lander, die uber eine ausreichende bis gute Wirtschaftskraft verfugten. Daher konnte die Erweiterung um die ehemaligen EFTA-Staaten auch ohne Reformen innerhalb der Gemeinschaft bestritten werden. In bezug auf die mittel- und osteuropaischen Staaten ist es jedoch fraglich, ob gleichzeitig mit der geplanten Weiterentwicklung der bestehenden Gemeinschaft zu einer Wirtschafts- und Wahrungsunion und zur Politischen Union auch eine rasche Vollmitgliedschaft aller mittel- und osteuropaischen Staaten zu bewaltigen ist. Sie mussen zunachst ihre politischen Systeme zu stabilen Demokratien entwickeln und in wirtschaftlicher Hinsicht zu funktionierenden Marktwirtschaften umgebaut werden, und sich