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In den Medien postmigrantischer Gesellschaften wird zunehmend von ethnischen Gemeinschaften berichtet, obwohl man im Kontext von Globalisierung, Integration und Individualisierung deren Auflosung erwarten sollte. Allerdings ist eine Transformation ethnischer Migrantengruppen erkennbar, die nach einem neuen Verstandnis von Diaspora verlangt. Marie Johanna Karner zieht fur ihre Studie ethnologische, okonomische und soziologische Konzepte sowie geographische Perspektiven heran. Ihre empirischen Erhebungen in Australien, Kanada, den USA, dem Libanon und Dubai ermoglichen die Formulierung einer Theorie der Neo-Diaspora , die Sinn, Funktion und Dynamik neo-diasporischer Gemeinschaften im 21. Jahrhundert verstehbar macht. Das Engagement von Individuen fordert die Anpassungsfahigkeit und Stabilitat der Neo-Diaspora. Als zentrale Identitat dient die Imagination einer gemeinsamen Herkunft, wenngleich geteilte Interessen und Networking im Vordergrund stehen. Die Solidaritat unter alten und neuen Mitgliedern wird uber Interaktion und Narrative, die zusammenhaltende Imperative vermitteln, gesichert. Aus diesen Grunden werden neo-diasporische Gemeinschaften in einer nationalstaatlichen, globalisierten Welt an Bedeutung gewinnen.
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In den Medien postmigrantischer Gesellschaften wird zunehmend von ethnischen Gemeinschaften berichtet, obwohl man im Kontext von Globalisierung, Integration und Individualisierung deren Auflosung erwarten sollte. Allerdings ist eine Transformation ethnischer Migrantengruppen erkennbar, die nach einem neuen Verstandnis von Diaspora verlangt. Marie Johanna Karner zieht fur ihre Studie ethnologische, okonomische und soziologische Konzepte sowie geographische Perspektiven heran. Ihre empirischen Erhebungen in Australien, Kanada, den USA, dem Libanon und Dubai ermoglichen die Formulierung einer Theorie der Neo-Diaspora , die Sinn, Funktion und Dynamik neo-diasporischer Gemeinschaften im 21. Jahrhundert verstehbar macht. Das Engagement von Individuen fordert die Anpassungsfahigkeit und Stabilitat der Neo-Diaspora. Als zentrale Identitat dient die Imagination einer gemeinsamen Herkunft, wenngleich geteilte Interessen und Networking im Vordergrund stehen. Die Solidaritat unter alten und neuen Mitgliedern wird uber Interaktion und Narrative, die zusammenhaltende Imperative vermitteln, gesichert. Aus diesen Grunden werden neo-diasporische Gemeinschaften in einer nationalstaatlichen, globalisierten Welt an Bedeutung gewinnen.