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Gegen Ende des 19. Jhs. wurden in Gondorf zwei Graberfelder, davon eines mit uber 1400 Bestattungen, ausgegraben. Die erste Gesamtauswertung der unsachgemass geborgenen und auf viele Museen verstreuten Beigaben fuhrte zu neuen Erkenntnissen uber die Siedlungsgeschichte an der Untermosel. Demnach hat die romanische Bevolkerung kontinuierlich bis weit in das Mittelalter hinein fortgelebt. In den Grabfunden spiegelt sich nicht nur die fruhe Christianisierung, sondern auch die zeitweilige Anwesenheit germanischer Soldner des romischen Heeres um 400 n. Chr. sowie die Ansiedlung der Franken im fruhen 6. Jh. n. Chr. Zur Merowingerzeit lebte in Gondorf mindestens eine reiche, vornehme Familie mit engen Verbindungen nach Neustrien, Burgund und Aquitanien. Sie liess um 600 n. Chr. eine Kirche erbauen, von der zwei steinerne Schrankenplatten erhalten blieben. Das fruhmittelalterliche Gondorf war ein Castrum , das am Moselufer im Bereich der heutigen Oberburg gelegen hat, Hafenort und Munzpragestatte. Es ist identisch mit jenem Contrua , das der Dichter Venantius Fortunatus in einem Gedicht uber seine Moselfahrt (588) ruhmend erwahnte.
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Gegen Ende des 19. Jhs. wurden in Gondorf zwei Graberfelder, davon eines mit uber 1400 Bestattungen, ausgegraben. Die erste Gesamtauswertung der unsachgemass geborgenen und auf viele Museen verstreuten Beigaben fuhrte zu neuen Erkenntnissen uber die Siedlungsgeschichte an der Untermosel. Demnach hat die romanische Bevolkerung kontinuierlich bis weit in das Mittelalter hinein fortgelebt. In den Grabfunden spiegelt sich nicht nur die fruhe Christianisierung, sondern auch die zeitweilige Anwesenheit germanischer Soldner des romischen Heeres um 400 n. Chr. sowie die Ansiedlung der Franken im fruhen 6. Jh. n. Chr. Zur Merowingerzeit lebte in Gondorf mindestens eine reiche, vornehme Familie mit engen Verbindungen nach Neustrien, Burgund und Aquitanien. Sie liess um 600 n. Chr. eine Kirche erbauen, von der zwei steinerne Schrankenplatten erhalten blieben. Das fruhmittelalterliche Gondorf war ein Castrum , das am Moselufer im Bereich der heutigen Oberburg gelegen hat, Hafenort und Munzpragestatte. Es ist identisch mit jenem Contrua , das der Dichter Venantius Fortunatus in einem Gedicht uber seine Moselfahrt (588) ruhmend erwahnte.