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Kitsch
Hardback

Kitsch

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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Die moderne AEsthetik hat sich in einem Prozess der Abgrenzung herausgebildet: Das Kunstwerk muss sich nun von dem unterscheiden, was nur den zweideutigen Beifall des grossen Haufens findet (Schiller). Bis hin zur AEsthetik Adornos und noch uber ihn hinaus hat sich dieses Postulat durchgehalten. Jede Verwischung der Grenzen zwischen Kunst und Kitsch wird als Sakrileg kritisiert, als wurde in der Kunst auch Theologisches verhandelt. Eben deshalb hat sich die sogenannte Postmoderne mit provokativer Lust gegen diese Grenzziehungen aufgelehnt. Im Kitsch aussert sich unverhohlen und ungeniert ein Bedurfnis nach affektiver Ansprache, nach Sinnhaftigkeit und Bedeutsamkeit. Das muss die asthetische Moderne provozieren, die sich auf ein Geschichtsverstandnis des grundsatzlichen Sinnentzugs, des Verlustes, der Trauer, der Melancholie festgelegt hat. Der Band dokumentiert eine interdisziplinare Tagung vom Dezember 1999 am ZiF der Universitat Bielefeld.

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Format
Hardback
Publisher
de Gruyter
Country
Germany
Date
31 October 2002
Pages
280
ISBN
9783484321120

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.

Die moderne AEsthetik hat sich in einem Prozess der Abgrenzung herausgebildet: Das Kunstwerk muss sich nun von dem unterscheiden, was nur den zweideutigen Beifall des grossen Haufens findet (Schiller). Bis hin zur AEsthetik Adornos und noch uber ihn hinaus hat sich dieses Postulat durchgehalten. Jede Verwischung der Grenzen zwischen Kunst und Kitsch wird als Sakrileg kritisiert, als wurde in der Kunst auch Theologisches verhandelt. Eben deshalb hat sich die sogenannte Postmoderne mit provokativer Lust gegen diese Grenzziehungen aufgelehnt. Im Kitsch aussert sich unverhohlen und ungeniert ein Bedurfnis nach affektiver Ansprache, nach Sinnhaftigkeit und Bedeutsamkeit. Das muss die asthetische Moderne provozieren, die sich auf ein Geschichtsverstandnis des grundsatzlichen Sinnentzugs, des Verlustes, der Trauer, der Melancholie festgelegt hat. Der Band dokumentiert eine interdisziplinare Tagung vom Dezember 1999 am ZiF der Universitat Bielefeld.

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de Gruyter
Country
Germany
Date
31 October 2002
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9783484321120