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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Seckendorffs Teutsche Reden von 1691 und der im Anschluss an sie abgedruckte Naturrechtsentwurf sind ein einzigartiges Zeugnis deutscher Barockkultur: Seckendorff ist im 17. Jahrhundert der einzige adlige Praktiker von Hof und Politik, der einen Teil seiner eigenen Reden noch zu Lebzeiten in Buchform veroeffentlichte und daruber hinaus noch einen theoretischen UEberbau zu dieser Praxis entwarf! Es geht in dieser Funktionsbestimmung um den Zusammenhang von Zivilisation und Sprachkultur und um die Abhangigkeit der oeffentlichen Rede von der Staatsformenfrage. Furst, Beamten und Untertanen werden verschiedene Rollen zugewiesen. Der Fragment gebliebene und bis dahin nicht publizierte Naturrechtsentwurf zeigt die kritische Auseinandersetzung eines bedeutenden Staats- und Verwaltungsrechtlers mit dem aufkommenden sakularen Naturrecht. Hugo Grotius’ Theorie wird rezipiert, aber aus Sicht der von Seckendorff reprasentierten protestantischen Rechtstheologie ambivalent bewertet. Seckendorff bekraftigt am Vorabend der europaischen Aufklarung noch einmal den Wert des alteren christlichen Naturrechts, voller Empathie und mit systematisierendem Zugriff. Alle in diesem Spatwerk Seckendorffs versammelten Texte entstammen der Feder eines theoretisch reflektierten Praktikers der Politik aus der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts. Sie ermoeglichen damit einen tiefen Einblick in die politische Kultur einer als absolutistisch etikettierten Epoche.
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Seckendorffs Teutsche Reden von 1691 und der im Anschluss an sie abgedruckte Naturrechtsentwurf sind ein einzigartiges Zeugnis deutscher Barockkultur: Seckendorff ist im 17. Jahrhundert der einzige adlige Praktiker von Hof und Politik, der einen Teil seiner eigenen Reden noch zu Lebzeiten in Buchform veroeffentlichte und daruber hinaus noch einen theoretischen UEberbau zu dieser Praxis entwarf! Es geht in dieser Funktionsbestimmung um den Zusammenhang von Zivilisation und Sprachkultur und um die Abhangigkeit der oeffentlichen Rede von der Staatsformenfrage. Furst, Beamten und Untertanen werden verschiedene Rollen zugewiesen. Der Fragment gebliebene und bis dahin nicht publizierte Naturrechtsentwurf zeigt die kritische Auseinandersetzung eines bedeutenden Staats- und Verwaltungsrechtlers mit dem aufkommenden sakularen Naturrecht. Hugo Grotius’ Theorie wird rezipiert, aber aus Sicht der von Seckendorff reprasentierten protestantischen Rechtstheologie ambivalent bewertet. Seckendorff bekraftigt am Vorabend der europaischen Aufklarung noch einmal den Wert des alteren christlichen Naturrechts, voller Empathie und mit systematisierendem Zugriff. Alle in diesem Spatwerk Seckendorffs versammelten Texte entstammen der Feder eines theoretisch reflektierten Praktikers der Politik aus der zweiten Halfte des 17. Jahrhunderts. Sie ermoeglichen damit einen tiefen Einblick in die politische Kultur einer als absolutistisch etikettierten Epoche.