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Die Neugrundung der Universitat zu Koeln und ihrer rechtswissenschaftlichen Fakultat im Jahr 1919 ist eng mit Konrad Adenauer verbunden. In Nachbarschaft zur Bonner Universitat gelang es, eine zweite Hochschule in den preussischen Rheinlanden zu errichten. Man strebte u.a. mit einer Aufteilung zwischen Forschungsaufgaben (Instituten) und Unterrichtsaufgaben (Seminaren) einen neuen Hochschultyp an. Zugleich legte man grossen Wert auf weltanschauliche und wissenschaftsmethodische Pluralitat. Fur die Entwicklung der Fakultat war es wichtig, dass es gelang, bedeutende Professoren wie z. B. Fritz Stier-Somlo, Godehard Josef Ebers, Heinrich Lehmann, Hans Planitz, Andreas von Tuhr und Arthur Baumgarten zu gewinnen. Nach kurzer Blute stand die Fakultat allerdings als Folge des Nationalsozialismus am Rand des Abgrunds: Das Aufeinandertreffen der Fakultatskollegen Hans Kelsen und Carl Schmitt 1932/33 stellte sich als Fanal dar. In der Folge wurden die Professoren Godehard Josef Ebers, Walter Goldschmidt, Franz Haymann, Hans Kelsen, Ludwig Waldecker und Alfred Wieruszowski aus der Fakultat vertrieben. 1945 musste Konrad Adenauer erneut helfend bei der Wiedereroeffnung der Universitat eingreifen. Nach der Entnazifizierung gelang es, die Universitat und mit ihr die Fakultat neu aufzubauen. Tatkraftig konnten Juristen wie Hans Carl Nipperdey, Hermann Jahrreiss, Gerhard Kegel und Bernhard Rehfeld die Facherstruktur der Fakultat erneuern. Gluckliche Berufungen von Wissenschaftlern, u.a. Ernst von Hippel, Hans Peters, Ottmar Buhler und Alex Meyer, machten es moeglich, dass bis zum Jahre 1950 erneut eine angesehene Fakultat entstand. Zu den Mitgliedern der Fakultat gehoerten auch die spateren Bundesprasidenten Gustav Heinemann und Karl Carstens.
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Die Neugrundung der Universitat zu Koeln und ihrer rechtswissenschaftlichen Fakultat im Jahr 1919 ist eng mit Konrad Adenauer verbunden. In Nachbarschaft zur Bonner Universitat gelang es, eine zweite Hochschule in den preussischen Rheinlanden zu errichten. Man strebte u.a. mit einer Aufteilung zwischen Forschungsaufgaben (Instituten) und Unterrichtsaufgaben (Seminaren) einen neuen Hochschultyp an. Zugleich legte man grossen Wert auf weltanschauliche und wissenschaftsmethodische Pluralitat. Fur die Entwicklung der Fakultat war es wichtig, dass es gelang, bedeutende Professoren wie z. B. Fritz Stier-Somlo, Godehard Josef Ebers, Heinrich Lehmann, Hans Planitz, Andreas von Tuhr und Arthur Baumgarten zu gewinnen. Nach kurzer Blute stand die Fakultat allerdings als Folge des Nationalsozialismus am Rand des Abgrunds: Das Aufeinandertreffen der Fakultatskollegen Hans Kelsen und Carl Schmitt 1932/33 stellte sich als Fanal dar. In der Folge wurden die Professoren Godehard Josef Ebers, Walter Goldschmidt, Franz Haymann, Hans Kelsen, Ludwig Waldecker und Alfred Wieruszowski aus der Fakultat vertrieben. 1945 musste Konrad Adenauer erneut helfend bei der Wiedereroeffnung der Universitat eingreifen. Nach der Entnazifizierung gelang es, die Universitat und mit ihr die Fakultat neu aufzubauen. Tatkraftig konnten Juristen wie Hans Carl Nipperdey, Hermann Jahrreiss, Gerhard Kegel und Bernhard Rehfeld die Facherstruktur der Fakultat erneuern. Gluckliche Berufungen von Wissenschaftlern, u.a. Ernst von Hippel, Hans Peters, Ottmar Buhler und Alex Meyer, machten es moeglich, dass bis zum Jahre 1950 erneut eine angesehene Fakultat entstand. Zu den Mitgliedern der Fakultat gehoerten auch die spateren Bundesprasidenten Gustav Heinemann und Karl Carstens.