Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…

This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Eine Gesamtdarstellung der vielfaltigen Beziehungen zwischen Kunst und Religion vom Spatmittelalter bis ins 18. Jahrhundert fehlt bisher. Das vorliegende Werk geht diesen Beziehungen in den Bereichen der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik nach. Die Kunst dieses Zeitraums ist weitgehend religioes, genauer gesagt: christlich gepragt. Das gilt nicht nur fur das Mittelalter, dessen scholastische Theologie ihren dichterischen Niederschlag in Dantes Goettlicher Komoedie findet, sondern auch fur die Renaissance. Die christliche Pragung betrifft Werke der bildenden Kunst, aber auch musikalische Kompositionen wie Messen, die entweder kirchliche Auftraggeber haben oder fur Kirchen und kirchliche Einrichtungen in Auftrag gegeben werden. Die Reformation bedeutet in dieser Hinsicht keinen grundlegenden Wandel, nur dass das Christliche jetzt konfessionelle Auspragungen erhalt, die sich auch in der Kunst manifestieren. Gerade in der bildenden Kunst wird der Bruch bemerkbar, den die Reformation religioes bedeutet. Denn deren Kritik richtet sich gegen Kultbilder und Bilderverehrung und kann sich bis zum Ikonoklasmus steigern. Wahrend der Calvinismus die Bilder aus der Kirche vertreibt und die Malerei sich andere Felder suchen lasst, bedient sich der nachtridentinische Katholizismus je langer desto mehr der bildenden Kunst als eines religioesen Propagandamittels. Auch die verschiedenen Gattungen der Literatur, vom Gedicht, Epos und Roman bis hin zum Schauspiel, widmen sich nicht nur christlichen Themen, sondern treten vielfach in den Dienst der konfessionellen Apologetik und Polemik.
Und konfessionell gepragt ist schliesslich auch die kirchliche Musik, insofern sich mit der Reformation die einheitliche Form des Gottesdienstes aufloest. Neben die musikalische Gestaltung der tridentinischen Messe tritt jetzt im lutherischen Gottesdienst der Choral, im calvinistischen der Psalter. Die konfessionelle Pragung der europaischen Kunst bleibt bis ins 18. Jahrhundert erhalten und verliert erst mit der Aufklarung an Bedeutung. Wer einen allgemeinen UEberblick uber die unterschiedlichen Beziehungen zwischen Kunst und Religion vom Mittelalter bis zur Epoche des Barock gewinnen moechte, muss zu dem vorliegenden Werk greifen.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Stock availability can be subject to change without notice. We recommend calling the shop or contacting our online team to check availability of low stock items. Please see our Shopping Online page for more details.
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Eine Gesamtdarstellung der vielfaltigen Beziehungen zwischen Kunst und Religion vom Spatmittelalter bis ins 18. Jahrhundert fehlt bisher. Das vorliegende Werk geht diesen Beziehungen in den Bereichen der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik nach. Die Kunst dieses Zeitraums ist weitgehend religioes, genauer gesagt: christlich gepragt. Das gilt nicht nur fur das Mittelalter, dessen scholastische Theologie ihren dichterischen Niederschlag in Dantes Goettlicher Komoedie findet, sondern auch fur die Renaissance. Die christliche Pragung betrifft Werke der bildenden Kunst, aber auch musikalische Kompositionen wie Messen, die entweder kirchliche Auftraggeber haben oder fur Kirchen und kirchliche Einrichtungen in Auftrag gegeben werden. Die Reformation bedeutet in dieser Hinsicht keinen grundlegenden Wandel, nur dass das Christliche jetzt konfessionelle Auspragungen erhalt, die sich auch in der Kunst manifestieren. Gerade in der bildenden Kunst wird der Bruch bemerkbar, den die Reformation religioes bedeutet. Denn deren Kritik richtet sich gegen Kultbilder und Bilderverehrung und kann sich bis zum Ikonoklasmus steigern. Wahrend der Calvinismus die Bilder aus der Kirche vertreibt und die Malerei sich andere Felder suchen lasst, bedient sich der nachtridentinische Katholizismus je langer desto mehr der bildenden Kunst als eines religioesen Propagandamittels. Auch die verschiedenen Gattungen der Literatur, vom Gedicht, Epos und Roman bis hin zum Schauspiel, widmen sich nicht nur christlichen Themen, sondern treten vielfach in den Dienst der konfessionellen Apologetik und Polemik.
Und konfessionell gepragt ist schliesslich auch die kirchliche Musik, insofern sich mit der Reformation die einheitliche Form des Gottesdienstes aufloest. Neben die musikalische Gestaltung der tridentinischen Messe tritt jetzt im lutherischen Gottesdienst der Choral, im calvinistischen der Psalter. Die konfessionelle Pragung der europaischen Kunst bleibt bis ins 18. Jahrhundert erhalten und verliert erst mit der Aufklarung an Bedeutung. Wer einen allgemeinen UEberblick uber die unterschiedlichen Beziehungen zwischen Kunst und Religion vom Mittelalter bis zur Epoche des Barock gewinnen moechte, muss zu dem vorliegenden Werk greifen.