Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Die Frage, welches die historischen Bedingungen des standardisierten und uberregional verwendbaren Neuhochdeutschen sind, gehoert zu den zentralen Themen der deutschen Sprachgeschichte. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit den bisherigen Erklarungsansatzen wird in diesem Buch die funktionale Differenzierung von Sprache als Bedingung der Moeglichkeit anderer Standardisierungsprozesse behandelt. Damit wird das sprachgeographische Paradigma zugunsten einer diskurs- und textanalytischen Sichtweise in Frage gestellt. Die theoretischen Positionen des Buches werden in einer Untersuchung zur Funktionsdifferenzierung des juridischen Diskurses von 1200 bis 1800 untermauert. Es wird deutlich, dass die Textvorkommen in allen relevanten Rechtskreisen uber intertextuelle Bezuge funktional hochgradig differenzierend wirken. Die Geschichte der Standardisierung des Deutschen ist insofern als Prozess der textgestutzten Polyfunktionalisierung erklart.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Die Frage, welches die historischen Bedingungen des standardisierten und uberregional verwendbaren Neuhochdeutschen sind, gehoert zu den zentralen Themen der deutschen Sprachgeschichte. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit den bisherigen Erklarungsansatzen wird in diesem Buch die funktionale Differenzierung von Sprache als Bedingung der Moeglichkeit anderer Standardisierungsprozesse behandelt. Damit wird das sprachgeographische Paradigma zugunsten einer diskurs- und textanalytischen Sichtweise in Frage gestellt. Die theoretischen Positionen des Buches werden in einer Untersuchung zur Funktionsdifferenzierung des juridischen Diskurses von 1200 bis 1800 untermauert. Es wird deutlich, dass die Textvorkommen in allen relevanten Rechtskreisen uber intertextuelle Bezuge funktional hochgradig differenzierend wirken. Die Geschichte der Standardisierung des Deutschen ist insofern als Prozess der textgestutzten Polyfunktionalisierung erklart.